Die Klubs der Bundesliga dürfen ab Montag wieder trainieren, für die 2. Liga erhielt nur Cup-Finalist Austria Lustenau die Erlaubnis. Nun fordern die Vertreter der zweiten Spielklasse, dass auch dort weitergespielt wird.
Das Spielerpräsidium der 2. Liga hat sich in einem Brief an Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudi Anschober sowie Bundesliga-Vorstandsvorsitzenden Christian Ebenbauer gewandt.
"Als Spielervertreter kritisieren wir den Umgang der Regierungsverantwortlichen mit den Profis unserer Liga und fordern die Bundesliga auf, diese Ungleichbehandlung nicht zu akzeptieren und kommentarlos hinzunehmen", heißt es in dem Papier.
80 Prozent der Spieler sind Berufsfußballer, in einer Spieler-Umfrage sprachen sich Kicker von 13 der 16 Vereine dafür aus, die Meisterschaft weiterzuspielen.
"Aus unserer Sicht darf es seitens der Regierung und der Bundesliga für uns Profispieler im Umgang keinen Unterschied zwischen der tipico-Bundesliga und der Hpybet 2. Liga geben, daher müssen auch die gesetzten Maßnahmen dieselben sein", fordern die Spieler.