Schnee-Walze im Anmarsch

"2 Meter Neuschnee" – Wetter-Experte schockiert alle

Eine Schnee-Walze rollt auf Österreich zu und bringt bis zu einem halben Meter Neuschnee. Im Vergleich zu den Westalpen ist das aber gar nichts.
André Wilding
11.02.2026, 11:19
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Am Mittwoch verlagert sich der Regen am Vormittag an der Alpennordseite ostwärts. Vereinzelt muss im unteren Mühlviertel sowie im oberen Waldviertel noch mit Glätte durch gefrierenden Regen gerechnet werden. Am Nachmittag erreicht der Niederschlag unter Abschwächung auch das östliche Flachland. Im Süden trocknet es weitgehend ab, die Sonne zeigt sich jedoch nur selten. An der Alpennordseite frischt lebhafter Westwind auf.

"Atlantische Tiefdruckgebiete steuern in den kommenden Tagen feuchtmilde Luft nach Österreich. Im Hochgebirge rund um den Arlberg kommen bis Freitag 30 bis 50 Zentimeter Schnee zusammen", teilen die Wetter-Experten der Unwetterzentrale auf X mit.

Schnee-Hammer in den Westalpen

Doch es geht noch heftiger! Denn im Vergleich zu den Westalpen sind ein halber Meter Neuschnee gar nichts. "Am Mont Blanc (Anm. Mit 4.805,59 Metern Höhe der höchste Berg der Alpen) sind zwei Meter Neuschnee möglich", so die Meteorologen.

Am Donnerstag fällt im Westen von Beginn an und ab dem Vormittag dann in weiten Landesteilen zumindest gelegentlich etwas Regen, oberhalb von 1.000 bis 1.400 Meter Schnee. Im Flachland sind es meist nur ein paar Tropfen, im Westen verstärken sich Regen und Schneefall dagegen zum Abend hin. Meist bleibt es trüb, am ehesten zeigt sich in der Früh am Alpenostrand und am Nachmittag im Südwesten kurz die Sonne.

Regen am Wochenende

Der Freitag beginnt bewölkt und an der Alpennordseite mit etwas Regen, oberhalb von 800 bis 1.200 Meter Schnee. Tagsüber trocknet es auch dort allmählich ab, im Osten bleibt es trocken und die Sonne zeigt sich zumindest zeitweise. Im Süden überwiegt sogar der freundliche Wettercharakter. Besonders am Alpenostrand zunächst kräftiger Wind aus West bis Nordwest, welcher tagsüber aber rasch nachlässt.

Am Samstag halten sich dichte Wolken, höchstens vereinzelt geht es im Osten noch mit etwas Sonne in den Tag. Von Westen her breitet sich tagsüber neuerlich Regen aus. Die Schneefallgrenze sinkt von anfangs 1.000 Meter an der Alpennordseite tagsüber bis in die Täler, im Süden verbleibt sie noch um 1.000 Meter. Am Abend geht der Regen auch im Donauraum und im östlichen Flachland zunehmend in Schnee über.

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