Wetter-Prognose für Österreich

Karte zeigt, wo jetzt halber Meter Neuschnee kommt

In Österreich beginnt es am Mittwoch von Westen her zu regnen, die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.200 und 1.400 Meter. Wo es jetzt weiß wird.
André Wilding
11.02.2026, 09:12
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Am Mittwoch dreht mit Durchzug der schwachen Warmfront eines Atlantiktiefs die Höhenströmung auf westliche Richtungen. An der Alpennordseite und im Westen stellen sich somit nasse, insgesamt aber zunehmend milde Verhältnisse ein. Auch in den folgenden Tagen bleibt es unbeständig, immer wieder beeinflussen Fronten ausgehend von einem Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik das Wetter im Alpenraum.

Der Mittwoch startet von Vorarlberg bis ins Innviertel gebietsweise nass, in Osttirol und in der Tauernregion bis in höhere Tallagen mit ein paar Schneeflocken. In Oberösterreich ist anfangs lokal auch Glätte durch gefrierenden Regen möglich. Am Vormittag verlagert sich der Regen an der Alpennordseite ostwärts, am Nachmittag erreicht er unter Abschwächung auch das östliche Flachland. Im Süden trocknet es weitgehend ab, die Sonne zeigt sich aber nur selten. An der Alpennordseite frischt lebhafter Westwind auf.

"Am Mont Blanc sind 2 Meter Neuschnee möglich!"

"Atlantische Tiefdruckgebiete steuern in den kommenden Tagen feuchtmilde Luft nach Österreich. Im Hochgebirge rund um den Arlberg kommen bis Freitag 30 bis 50 Zentimeter Schnee zusammen. Das ist allerdings nichts im Vergleich zu den Westalpen: Am Mont Blanc sind 2 Meter Neuschnee möglich!", teilen die Wetter-Experten der Unwetterzentrale auf ihrem X-Profil mit – gemeinsam mit einer Karte, die zeigt, wo wie viel Schnee kommt.

Am Donnerstag zeigt sich von der südlichen Steiermark bis ins Weinviertel abseits einiger Nebelfelder anfangs die Sonne, im Westen ziehen in den Morgenstunden dichte Wolken mit Regen durch. Tagsüber regnet es in weiten Landesteilen zeitweise, Schnee fällt oberhalb von 1.000 bis 1.400 Meter. Der Wind weht im Osten mäßig aus südlichen Richtungen, an der Alpennordseite frischt lebhafter Westwind auf.

Schneefallgrenze sinkt

Am Freitag halten sich an der Alpennordseite dichte Wolken, in der Früh fällt etwas Regen und oberhalb von 1.000 bis 1.400 Meter Schnee. Tagsüber ziehen mit lebhaftem bis kräftigem Westwind einzelne Schauer durch, am Abend werden diese vom Bodensee bis ins Inn- und Mühlviertel wieder häufiger und kräftiger. Im Süden sowie im Burgenland bleibt es meist trocken bei einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix.

Der Samstag startet noch meist trocken, die Sonne zeigt sich aber kaum und von Westen her breitet sich am Vormittag Regen aus. Die Schneefallgrenze sinkt zunächst im Wald- und Mostviertel bis in die Täler, am Abend geht der Regen auch im Donauraum und im östlichen Flachland zunehmend in Schnee über. Von Nordwest nach Südost liegen die Höchstwerte zwischen 1 und 9 Grad.

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