20 härteste Kicker aller Zeiten mit Rapid-Legende

Trifon Iwanow wird als einer der härtesten Fußballer aller Zeiten gelistet. Die Rapid-Legende ist in prominenter Gesellschaft.

1995 verlagerte Trifon Iwanow seinen Lebensmittelpunkt nach Wien-Floridsdorf. Mit seiner Ehefrau und den Töchtern bezog er ein Haus in der Bundeshauptstadt. 1995 bis 1997 streifte sich das grün-weiße Trikot über. Er sollte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seinem Legenden-Status in Hütteldorf sollte nicht einmal sein Kurzzeit-Engagement bei der Austria einen Abbruch tun.

Als er im Februar 2016 im Alter von 50 Jahren viel zu jung an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb, trauerte Fußball-Österreich um eine Liga-Legende. Der "Bulgarische Wolf" zählt bis heute zu den schillerndsten Gestalten des heimischen Kicks.

Seinen Spitznamen verdankt er einerseits seinem Bart und der fülligen Haarpracht, andererseits seiner rauen Spielanlage. Letztere brachte ihm posthum eine Erwähnung in der Auflistung der härtesten Spieler der Geschichte ein.

Die "Daily Mail" veröffentlichte ein aktuelles Ranking, in dem Iwanow Platz 14 von 20 einnimmt. Damit liegt er beispielsweise vor Pepe, der jahrelang den Gegnern von Real Madrid die Zornesröte ins Gesicht trieb, ehe er sich voriges Jahr Besiktas anschloss.

Der "Bulgarische Wolf"



Iwanow wird beschrieben: "Mit seinem langen, wuchernden Vokuhila und ungekämmten Bart sah dieser bulgarische Verteidiger mehr wie ein Wolf als ein Mann aus. Sein kaltes, hartes Starren verfolgte Kinder, die die Weltmeisterschaft 1994 verfolgten, noch lange in ihren Träumen. Bei der Endrunde erreichte er mit seinem Team das Halbfinale."

Eine Anekdote beschreibt den Charakter des früheren Wahl-Wieners: "Vor dem Viertelfinale gegen Deutschland soll er seinem Coach erklärt haben: 'Entspann dich. Mit meinem blutdürstigen Blick werden sie sich zu Tode fürchten. Rudi Völler wird zu Boden fallen, wenn er meinen Atem spürt."

Das Blatt führt Iwanow in der Aufzählung wegen der zermalmenden Tacklings an. Es bleibt aber nicht unerwähnt, dass er der überwältigenden Mehrheit seiner Wegbegleiter stets in positiver Erinnerung geblieben ist.

Die Härtesten der Harten



"Gewonnen" hat das Ranking Christo Stoitschkow. Er hat nicht nur seine harte Gangart mit Iwanow gemein. Auch der ehemalige Barca-Star stammt aus Bulgarien, spielte mit Iwanow zusammen im Nationalteam.

Platz zwei: der ehemalige Bilbao- und Atletico-Spieler Andoni Goikoetxea aus Spanien. Der Innenverteidiger beendete 1990 seine Karriere, ist mittlerweile 62 Jahre alt.

Der Dritte der Auflistung ist den meisten noch etwas besser in Erinnerung. Milan-Legende Gennaro Gattuso hat seine Schuhe bereits an den Nagel gehängt und trainiert den Klub als Chefcoach. Die Gegner sind wohl froh, ihm nur noch neben, nicht auf dem Platz zu begegnen.

Weitere bekannte Namen: 4. Patrick Vieira, 5. Zlatan Ibrahimovic, 6. Marco Materazzi, 10. Nigel De Jong, 11. Eric Cantona.

(Heute Sport)

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