200 Menschen dürfen zu Ostern im Stephansdom feiern

Im Stephansdom in Wien besteht Maskenpflicht. 
Im Stephansdom in Wien besteht Maskenpflicht. Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Zur Ostermesse dürfen ganze 200 Menschen im Stephansdom Platz nehmen. Begründet wird das mit der Aufnahme "geistiger Nahrung".

Bereits seit Herbst gibt es in ganz Österreich keine Events, keine Veranstaltungen mehr. Trotzdem stiegen die Zahlen zuletzt wieder stark an. Wien, Niederösterreich und das Burgenland sind deswegen bis zum 11. April im harten Lockdown.

In diesem darf man rund um die Uhr das Haus nur aus wenigen Gründen verlassen. Auch Treffen im Freien sind tabu, an Orten wie dem Donaukanal gilt sogar eine FFP2-Maskenpflicht. Nur lebensnotwendige Gewerbe, wie etwa Supermärkte und Apotheken, dürfen geöffnet haben.

"Geistige Nahrung"

Allen Anschein nach zählt dazu auch das verfassungsmäßige Recht auf freie Religionsausübung. Die Aufnahme "geistiger Nahrung" ist also weiterhin erlaubt. Insbesondere an Ostern, dem höchsten christlichen Feiertag.

So dürfen 200 Menschen am Sonntag der Messe im Stephansdom beiwohnen, berichtet "Der Standard". Die Begründung liefert Dompfarrer Toni Faber: "Wir haben mit der Regierung ausgemacht, dass es neben dem Lebensmitteleinkauf im Supermarkt auch so etwas für die spirituelle, für die geistige Nahrung geben muss."

Gewisse Sicherheitsvorkehrungen gibt es natürlich trotzdem. Die Hälfte der Sitzbänke bleibt leer, darüber hinaus gibt es weder Chor noch Gesang, dafür FFP2-Maskenpflicht. Mit Ausnahme eines infizierten Pfarrers in Niederösterreich habe es in letzter Zeit auch keine Cluster in Kirchen gegeben.

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