Der junge Mann aus Deutschland war bereits am Samstag vor anderthalb Wochen (17. Jänner) verunglückt – jetzt ist er tot. Wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg am Dienstag mitteilt, ist der 21-Jährige nun nach langem Todeskampf im Landeskrankenhaus Feldkirch verstorben. Er erlag den Folgen seines schweren Schädel-Hirn-Traumas.
Wie berichtet, fuhr der Verunglückte mit drei Freunden über die blaue Piste 5 Skigebiet Damüls (Bereich Oberdamüls, Sunnegg) ab. Dabei kam er nach rechts ins freie Gelände ab.
Mit dem restlichen Schwung wollte er dann die letzten Meter des freien Abhangs auf den darunter querenden Verbindungsweg von der Piste 7 kommend zurücklegen. Dieser Weg war von einer Pistenraupe flachgewalzt.
Beim Übergang blieb sein Snowboard in einer Mulde stecken und brach, worauf der Mann mit voller Wucht auf Kopf und Gesicht stürzte und bewusstlos liegen blieb.
Der 21-Jährige wurde mit voller Wucht nach vorne auf das Gesicht und Kopf geschleudert, überschlug sich nochmals und blieb bewusstlos liegen. Dadurch erlitt er schwere Kopfverletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 8" ins LKH Feldkirch geflogen. Der Snowboarder hatte zum Unfallzeitpunkt einen Helm getragen.