Bahnstrecke gesperrt

24-Jähriger vor Augen von Bruder von Zug erfasst – tot

Ein 24-Jähriger wollte mit seinem Bruder bei einem Bahnhof die Gleise überqueren. Ein Güterzug erfasste ihn. Er starb noch am Unfallort.
24.10.2026, 10:30
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Eine vermeintliche Abkürzung hat in der Schweiz ein Menschenleben gekostet. Zwei Brüder wollten am Freitagabend beim Bahnhof Aarau im Kanton Aargau über die Bahngleise gehen. Doch für einen der beiden endete der Weg tödlich.

Ein herannahender Güterzug erfasste den 24-Jährigen mit hoher Geschwindigkeit. Sein jüngerer Bruder blieb unverletzt.

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Brüder betreten verbotene Gleisanlage

Der folgenschwere Unfall ereignete sich am Freitag gegen 19.45 Uhr östlich des Bahnhofs Aarau.

Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau hatten die beiden Brüder die weitläufige Gleisanlage betreten. Offenbar wollten sie sich damit einen Umweg ersparen.

Obwohl das Betreten der Gleise verboten ist, gingen die beiden über mehrere Schienenstränge. Als sie bereits einen Teil der Anlage überquert hatten, näherte sich ein Güterzug mit hoher Geschwindigkeit.

24-Jähriger von Güterzug erfasst

Der Zug erfasste den 24-Jährigen. Der junge Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Sein jüngerer Bruder überstand den Vorfall körperlich unverletzt.

Ein 24-Jähriger ist am Freitagabend beim Bahnhof Aarau von einem Güterzug erfasst worden und gestorben.
Screenshot / Google Earth Web

Wie genau es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Bahnstrecke stundenlang gesperrt

Der tödliche Unfall hatte auch Auswirkungen auf den Zugverkehr. Wie die Schweizer Zeitung "Blick" berichtet, musste die Bahnverbindung zwischen Aarau und Rupperswil für mehrere Stunden gesperrt werden.

Ein Augenzeuge berichtete der Zeitung zudem, dass zeitweise auch der Bahnhof Aarau abgeriegelt gewesen sei.

Polizei geht von Unfall aus

Die bisherigen Erkenntnisse sprechen laut der Kantonspolizei Aargau für einen tragischen Unfall.

Die Brüder dürften die Gleisanlage unerlaubt betreten haben, um eine Abkürzung zu nehmen. Anzeichen für ein Verbrechen gibt es derzeit nicht.

Die Kantonspolizei hat Ermittlungen eingeleitet. Auch die Staatsanwaltschaft untersucht den Vorfall.

wil, 24.10.2026, 10:30