In der Spendenaffäre rund um AfD-Chefin Alice Weidel gibt es neue belastende Erkenntnisse. Ein Datenleck bei der deutschen Rechtspartei bringt E-Mails ans Licht, die Weidel schwer belasten.
Es geht um 132.000 Euro, die 2017 aus der Schweiz illegal auf das Wahlkampfkonto von Weidels Kreisverband flossen. Die AfD-Politikerin hatte stets beteuert, erst spät von den Zahlungen erfahren zu haben.
Die nun geleakten E-Mails zeichnen jedoch ein anderes Bild, berichtet "Spiegel". Demnach wusste Weidel offenbar deutlich früher von den Spenden, als sie öffentlich und gegenüber ihrer eigenen Partei zugegeben hatte.
Die Recherchen des Nachrichtenmagazins legen nahe, dass die Parteichefin sowohl die Öffentlichkeit als auch die AfD selbst getäuscht haben könnte. Die illegalen Spenden aus der Schweiz sind seit Jahren ein politischer Stolperstein für Weidel.
Die Affäre hatte bereits früher für Schlagzeilen gesorgt. Die neuen Enthüllungen könnten nun weitreichende Konsequenzen für die Position der AfD-Vorsitzenden haben.