Lokführer wichtigster Zeuge

25 Menschen sahen nach Manninger-Tragödie zu

Die Tragödie rund um Ex-Tormann Alexander Manninger erschüttert Österreich. Er verstarb nach einem Crash mit einem Zug. Der Unfall wird rekonstruiert.
Sport Heute
17.04.2026, 17:55
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die tragische Unfall passierte am Donnerstagmorgen in der Salzburger Gemeinde Nußdorf am Haunsberg im Flachgau. Manningers VW-Minivan ist an einem unbeschrankten Bahnübergang gegen 8.40 Uhr von einer Zuggarnitur der Lokalbahnen Salzburg erfasst und einige Meter mitgeschleift worden.

Die schnell eingetroffenen Ersthelfer versuchten, den ehemaligen Fußball-Torwart zu reanimieren – vergebens. Manninger verstarb noch an der Unfallstelle, er wurde 48 Jahre alt.

Unfall auf dem Weg zum Angeln

Mittlerweile ist durchgesickert, dass der Ex-Fußballer wohl auf dem Weg war, seinem großen Hobby nachzugehen: dem Angeln. Der Unfall passierte nämlich auf einer kaum befahrenen Straße, die zu abgelegenen Fischerteichen führt. Das Angeln war die große Leidenschaft des einstigen Top-Tormanns gewesen.

Die Polizei ermittelt jedenfalls. Manninger wird obduziert, dadurch soll ausgeschlossen werden, dass der einstige ÖFB-Teamspieler während der Fahrt einen plötzlichen medizinischen Notfall hatte, in dessen Folge es zum fatalen Crash gekommen war.

Lokführer als wichtigster Zeuge

Man kläre nun, ob der Unfall eine technische, körperliche oder menschliche Ursache habe, heißt es vonseiten der Salzburger Polizei. Die Obduktion werde aber rund eine Woche dauern.

Weiters wird der Unfallhergang rekonstruiert. Dafür wird auch ein Gutachten erstellt. Entscheidend könnten dabei auch Daten des VW-Minivan einfließen. Dieser zeichnete die Daten auf Manningers letzter Fahrt auf. Die Stellung des Gaspedals, der Lenkradeinschalg, aber auch die Geschwindigkeit – all das könnte Aufschlüsse über Manningers letzte Fahrt geben.

Einer der wichtigsten Zeugen in der Aufarbeitung des Unfalls ist aber der Lokführer. Dieser hatte zunächst aber nicht einvernommen werden können. Er steht unter Schock. Zum Zeitpunkt des Unfalls waren 25 Passagiere in der Zuggarnitur gewesen. Sie alle erlebten die bangen Minuten der Bergung dann aus nächster Nähe mit. Der Lokführer und alle Passagiere waren beim Aufprall unverletzt geblieben.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.04.2026, 17:55
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen