Kein Einspruch eingelegt

"Bitter" – Ogris-Klub offiziell Geschichte

Der Frauen-Profifußball in Neulengbach ist offiziell vorbei. Trainer Andreas Ogris ist enttäuscht.
Sport Heute
17.04.2026, 11:53
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Mit Ablauf der Frist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag steht fest: Der Profifußball der Frauen beim USV Neulengbach gehört der Vergangenheit an. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte ein Protest beim Senat 5 der Bundesliga eingebracht werden müssen dieser blieb jedoch aus.

Bei der Spieler:innen-Gewerkschaft "younion" zeigt man sich fassungslos. "In den vergangenen Tagen wurde intensiv an Lösungen gearbeitet, um den Verbleib in der Frauen-Bundesliga zu sichern. Es lagen tragfähige Konzepte vor. Umso unverständlicher ist es, dass dieser Weg nicht weiterverfolgt wurde", heißt es.

Auch Sportchefin Maria Wolf reagiert enttäuscht: "Die Spielerinnen waren bereit, weiterzumachen und diesen Weg gemeinsam zu gehen. Gerade deshalb ist es schwer nachvollziehbar, warum der Verein jetzt aufgegeben wird."

Ist die Red-Bull-Dominanz zu Ende?

Trainer Andreas Ogris kann das Aus ebenfalls nicht nachvollziehen. "Sportlich hätten wir keinerlei Probleme gehabt, die Liga zu halten. Wir hatten heuer 14 Debütantinnen, die einen großartigen Job gemacht haben", betont er und hofft, dass die jungen Spielerinnen trotz der Ereignisse nicht den Mut verlieren. "Das Team und das Trainerteam waren bereit wir hätten das gemeinsam geschafft."

Wie es nun konkret für die Mannschaft und die Spielerinnen weitergeht, ist unklar. Die Gewerkschaft kritisiert vor allem die fehlende Transparenz: "Es gibt weder einen offiziellen Insolvenzantrag noch Informationen an die Liga oder Vertragsauflösungen.

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