Ganz Fußball-Österreich trägt Trauer. Manninger ist am Donnerstagmorgen bei einem Zugunglück in Nußdorf am Haunsberg im Salzburger Flachgau ums Leben gekommen. Sein Auto wurde an einem unbeschrankten Bahnübergang von einer Garnitur der Salzburger Lokalbahn erfasst. Für Manninger kam jede Hilfe zu spät, Reanimierungsversuche blieben beim ehemaligen Star-Tormann erfolglos. Er wurde 48 Jahre alt.
Derweil hat die Aufarbeitung des tragischen Zugunglücks bereits begonnen. "Man muss das Gleiche machen wie an einem Tatort", erklärte die Salzburger Polizei gegenüber "Salzburg24". Das bedeutet, dass nun Markierungen am Boden gemacht, Lichtbilder angefertigt werden, auch Computer-Darstellungen zur Rekonstruktion des Unfallhergangs könnten angefertigt werden.
Als wichtiger Zeuge gilt der Lokführer, er hat den Unfall direkt vor Augen wahrgenommen. Wann dieser einvernommen werden kann, ist noch völlig unklar, hängt von dessen psychischer Verfassung ab. Außerdem solle der renommierte Experte Gerhard Kronreif ein Gutachten zum Unfallhergang erstellen.
Manningers Leichnam wird derweil obduziert, wie es vonseiten der Salzburger Polizei heißt. Dabei sollen plötzlich auftretende medizinische Notfälle als Auslöser des Unfalls ausgeschlossen werden.
Wenn eine plötzliche Erkrankung ausgeschlossen werden kann, würde es um menschliches Versagen gehen, dies sei aber schwer nachzuweisen. Ohnehin wird nicht mit einem schnellen Ergebnis der Ermittlungen gerechnet, heißt es.