Manningers Auto ist am Donnerstagvormittag gegen 8.40 Uhr in Nußdorf am Haunsberg im Salzburger Flachgau von einer Zuggarnitur der Salzburger Lokalbahn erfasst worden. Das Auto war einige Meter mitgeschleift worden. Ersthelfer hatten den einstigen Top-Tormann beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits befreit gehabt, Reanimationsversuche blieben aber erfolglos. Manninger verstarb an der Unfallstelle, er wurde 48 Jahre alt. Der Fußballer war alleine im Auto unterwegs gewesen, die 25 Personen in der Zuggarnitur und der Lokführer waren unverletzt geblieben.
In der österreichischen Fußballwelt löste die Nachricht über Manningers Ableben jedenfalls großes Erschüttern aus. "Das ist natürlich ein Wahnsinn", trauerte Österreichs Fußball-Star Andreas Herzog im Gespräch mit "Heute" bei einem Medientermin von Milka um seinen einstigen Nationalmannschaftsteamkollegen.
"Ich habe ein paar Erlebnisse gehabt in den letzten Jahren mit ihm. Er hatte ein Haus in St. Johann in Salzburg, ganz in der Nähe von mir", schilderte Herzog. "Wir haben uns zwar nicht oft gesehen, aber wenn, dann haben wir uns extrem gefreut. Weil er ein total netter Kerl, ein super Typ war", erzählte der 57-Jährige von seinen Begegnungen mit Manninger.
Herzog habe die schreckliche Nachricht zunächst "noch gar nicht realisieren" können. "Da siehst du, was im Leben alles passiert", wirkte Herzog fassungslos. Und ergänzte: "Das ist wirklich extrem traurig. Das sagt man bei jedem Menschen. Aber den Alex habe wirklich extrem gut leiden können", so Herzog.
Manninger und Herzog bestritten elf ÖFB-Teamspiele gemeinsam.