Mindestens 25 Menschen sind dabei ums Leben gekommen – darunter vor allem Kinder und Jugendliche. Das berichten die Behörden des Inselstaats und mehrere Medien, wie "20 Minuten" aus der Schweiz meldet. Der Unfall passierte am Samstagabend auf der Insel Fogo. Insgesamt waren 32 Personen im Bus. Mehrere Menschen wurden verletzt, einige davon schwer.
Laut Angaben aus dem Gesundheitswesen mussten 18 Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren ins Spital gebracht werden. Vier von ihnen schweben in Lebensgefahr. Wie viele Opfer es am Ende tatsächlich gibt, wird erst nach Abschluss der Bergungsarbeiten und der Identifizierung der Toten klar sein.
Der Fahrer des Busses zählt ebenfalls zu den Todesopfern. Laut dem öffentlichen Radio des Landes dürfte ein geplatzter Reifen zum Unfall geführt haben. Der Fahrer hatte, wie jedes Jahr, kurz vor den Ferien einen Ausflug für die Schülerinnen und Schüler organisiert, die er während des Schuljahres transportierte. Die Bergung der Opfer gestaltete sich schwierig, da das Gelände sehr felsig ist.
Die Kapverden liegen vor der Westküste Afrikas. In dem Inselstaat mit rund 550.000 Einwohnern sind schwere Verkehrsunfälle selten. Normalerweise gelten die Straßen dort als gut ausgebaut.