Der Vorfall ereignete sich bereits vor rund drei Wochen in der Volksschule in Leobendorf (Bezirk Korneuburg). Drei Schüler im Alter von neun bis zehn Jahren sollen an einem Waschbecken-Ventil hantiert haben. Zunächst dürfte nichts passiert sein – doch durch den Wasserdruck öffnete sich später ein weiterer Verschluss.
Über das Wochenende floss das Wasser dann unbemerkt weiter. "Am Montag in der Früh war bereits alles in der Klasse unter Wasser", schilderte Bürgermeisterin Magdalena Batoha (ÖVP) gegenüber dem "ORF NÖ". Besonders betroffen: der Parkettboden, der sich stellenweise aufstellte, sowie Möbel, die durchnässt wurden.
Das Wasser sickerte sogar durch die Decke und beschädigte auch darunterliegende Klassenräume. Insgesamt sind drei Klassen derzeit nicht benutzbar. Der Unterricht musste kurzfristig ausgelagert werden – zwei Klassen auf den Bildungscampus, eine in die Musikschule.
Die Versicherung beziffert den Schaden auf rund 250.000 Euro. Eine Sanierungsfirma ist bereits im Einsatz, dennoch wird es dauern, bis die Schüler wieder in ihre gewohnten Klassen zurückkehren können. Konsequenzen für die Kinder dürfte es laut Bürgermeisterin im Elternhaus gegeben. Laut den "NÖN", die zuerst über den Fall berichtet hatten, ist unklar, ob die Versicherung überhaupt für den Schaden aufkommt.