Das Feuer wurde am Dienstag, 28. April, gegen 4:45 Uhr gemeldet, kurz darauf eilten zwölf Feuerwehren aus drei Gemeinden ins Ortszentrum von Thaya. Die Rauchsäule und der Feuerschein waren von weitem sichtbar.
Ein Reihenhaus einer Wohnhausanlage stand beim Eintreffen der Löschmannschaften bereits in Vollbrand, auch das benachbarte Haus stand schon in Flammen.
Die drei Familien – fünf Erwachsene, vier Kinder und ein zwei Monate altes Baby – konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Über den Verbleib von sechs Katzen, welche in der Brandwohnung lebten, herrscht derzeit Ungewissheit.
"Durch einen umfassenden Löschangriff, den Einsatz einer Drehleiter und mehreren Atemschutztrupps ist es nach rund 1,5 Stunden gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Das Reihenhaus, indem der Brand ausgebrochen war, wurde durch das Feuer vollständig zerstört", teilte das Bezirksfeuerwehrkommando mit.
Das benachbarte Reihenhaus wurde ebenfalls sehr stark beschädigt. Das dritte Haus konnte erfolgreich vor den Flammen geschützt werden, wurde jedoch durch den Brandrauch im Dachbereich beschädigt.
Die Feuerwehrleute sind im aktuell (9:15 Uhr) mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Dazu wird die Dachhaut geöffnet, um Glutnester aufspüren und ablöschen zu können.
In der Früh wurde gemeinsam mit dem Direktor der Volksschule Thaya festgelegt, dass der Unterricht in der Schule – diese befindet sich nur wenige Meter vom Brandobjekt entfernt – für Dienstag ausfällt. Die Rauchentwicklung ist zu stark, um den Kindern einen gefahrlosen Zu- und Abgang zur Schule zu gewährleisten.
In Summe standen 125 Feuerwehrleute von den Feuerwehren Thaya, Großgerharts, Jarolden, Oberedlitz, Niederedlitz, Peigarten, Waidhofen/Thaya, Alt-Waidhofen, Kleingöpfritz, Pfaffenschlag, Hollenbach und Frühwärts im Einsatz.