Voting noch bis 1. Mai

Stockerauer will bei "Mr. Beast"-Games gewinnen

Stephan Längle (34) steht kurz vor dem Einzug in die "Beast Games". Der Stockerauer kämpft im finalen Voting um den österreichischen Startplatz.
Victoria Carina  Frühwirth
28.04.2026, 06:30
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Für Stephan Längle aus Stockerau (Bezirk Korneuburg, NÖ) könnte bald ein Kindheitstraum in Erfüllung gehen: Der Niederösterreicher gehört zu den letzten zwei österreichischen Kandidaten für die dritte Staffel der "Beast Games", der internationalen Competition-Show von YouTube-Star MrBeast.

Teilnahme an Show von US-Influencer

In dem Format treten Kandidaten in spektakulären Challenges gegeneinander an – mit 5 Millionen Dollar Preisgeld auf dem Spiel. MrBeast, mit bürgerlichem Namen Jimmy Donaldson, zählt mit rund 480 Millionen Abonnenten zu den größten YouTube-Stars der Welt.

Derzeit läuft das finale Community-Voting: Österreich darf einen Kandidaten in die Show schicken. Zur Auswahl stehen Lara aus der Steiermark und Stephan aus Niederösterreich. Die beiden sind noch bis 1. Mai um 18 Uhr auf Stimmenfang.

Nischensportler nutzt große Chance

"Ich bin schon lange ein Fan von MrBeast und habe auch die letzten zwei Staffeln seiner Beast Games auf YouTube angeschaut. Ich wollte unbedingt teilnehmen – und jetzt ist endlich die Chance da", sagt Längle im "Heute"-Gespräch. Bei der dritten Staffel werden nämlich erstmals auch internationale Teilnehmer angenommen.

Trainiert laufend Strategie und Ausdauer

Ungewöhnlich ist vor allem sein sportlicher Hintergrund: Längle ist seit zwölf Jahren aktiver "Jugger"-Spieler. Das ist eine schnelle Teamsportart, bei der Strategie, Ausdauer und Duelle mit gepolsterten Sportgeräten (genannt "Pompfe") im Mittelpunkt stehen.

Längle selbst beschreibt den Nischensport so: "Man kombiniert Fechten mit Rugby, es ist ein typisches Nerd-Hobby. Vor allem gefällt mir, dass es ein strategisches Spiel ist. Das wird mir auch bei den Beast Games helfen."

In seinem Verein "Jugger Vienna" arbeitet der 34-Jährige an Strategie, Kondition und Durchhaltevermögen.

Bewusst provokant unterwegs

Bei seiner Bewerbung zur Teilnahme an den "Beast Games" setzte Längle auf klare Ansagen. "Ich war bei der Bewerbung im Februar bewusst provokant, das passt ja zu einem Reality-TV-Format wie den Beast Games", erzählt er gegenüber "Heute". Seine Kampfansage: "Ich habe gemeint, ich muss ja nicht gegen die USA oder Frankreich gewinnen. Aber es ist Pflicht, als Österreicher gegen Deutschland zu gewinnen."

Seit Anfang Februar hat Längle Woche für Woche gehofft, die nächste Stufe weiterzukommen. Nun fehlt nur noch der letzte Schritt: das Voting gegen die zweite österreichische Kandidatin.

Du willst für Stephan Längle abstimmen?

➡️ Link: https://beastgames.votenow.tv/stephan

⏰ Frist: 1. Mai 2026, 18 Uhr

Sollte es tatsächlich mit dem Einzug klappen, will der Stockerauer alles geben. "Wenn ich bei den Beast Games teilnehme, probiere ich natürlich, zu gewinnen", sagt er. Ganz ausschließen will er aber nichts: "Wenn mir eine hohe Summe geboten wird, kann es sein, dass ich das Geld schon früher nehme und gehe. Natürlich bin ich fürs Geld da."

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