Anzeigen-Flut bei "Freiheits"-Demo in Wien

Erneut kam es Wien zu einer "Freiheits"-Demo. Dieses Mal in deutlich kleinerem Rahmen. Symbolbild.
Erneut kam es Wien zu einer "Freiheits"-Demo. Dieses Mal in deutlich kleinerem Rahmen. Symbolbild.Video3
Am Montag fand in Wien eine Kundgebung unter dem Motto "Demonstration für die Freiheit" statt. Auf Grund von Verstößen hagelte es zahlreiche Anzeigen. 

Nur wenige Tage nach der großen "Anti-Corona"-Demo in Wien fand am Montag erneut eine Kundgebung "für die Freiheit" am Wiener Ballhausplatz statt, wenngleich in deutlich kleinerem Rahmen. Obwohl zu Beginn der angemeldeten Veranstaltung nur rund 50 Personen anwesend waren, kam es im weiteren Verlauf, wie auch schon am Wochenende, zu einer wahren Anzeige-Flut seitens der Wiener Polizei.

Diese war mit Einsatzkräften des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt, der Ordnungsdiensteinheit und der Landesverkehrsabteilung vor Ort, um für einen reibungslosen Ablauf der Kundgebung und auch einem entsprechenden Einschreiten bei Übertretungen nach der 2. Novelle zur 2. Covid-19- Notmaßnahmenverordnung zu sorgen.

Sachbeschädigung, Covid-Verstöße

Zu Beginn nahmen rund 50 Teilnehmer an der Versammlung teil und es war vorerst kein Einschreiten der Wiener Polizei erforderlich. Auch der Veranstalter wies auf die Einhaltung der Covid-19-Maßnahmen hin. Während der Kundgebung versuchte ein Fotograf die Kundgebungsteilnehmer zu fotografieren. Nachdem die Teilnehmer versucht hatten sich mit Fahnen und Schildern vor der Kamera zu schützen, soll der Fotograf eine Fahne beschädigt haben.

Er wurde wegen des Verdachts der Sachbeschädigung angezeigt. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung rund 120 Personen teil. Nachdem sich die Anzahl der Teilnehmer erhöht hatte, wurden zunehmend auch die aktuellen Covid-19- Maßnahmen missachtet. Die Wiener Polizei schritt daraufhin konsequent ein. Es wurden 26 Personen wegen der Nichtbeachtung der 2. Novelle zur 2. Covid-19-Notmaßnahmenverordnung zur Anzeige gebracht. Nach dem Ende der Kundgebung strömten die Teilnehmer friedlich ab. Für die Dauer der Versammlung kam es zu keinen Verkehrssperren oder Umleitungsmaßnahmen.

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