Von erfolgreiche Ermittlungen gegen Vandalismus durch Graffiti berichtet am Donnerstag die Pressestelle der Landespolizeidirektion Vorarlberg.
Eine interne Ermittlungsgruppe der Autobahnpolizei Dornbirn hat seit September 2022 verstärkt gegen Vandalismus durch Graffiti auf Autobahn-Infrastrukturen ermittelt und bereits rund 50 Fälle zur Anzeige an die Staatsanwaltschaft Feldkirch gebracht. Den Bediensteten der Autobahnpolizeiinspektion Dornbirn ist es aufgrund umfangreicher und langwieriger Ermittlungen gelungen, 14 Personen insgesamt 159 schwere Sachbeschädigungen mit einem Gesamtschaden von über 285.000 Euro nachzuweisen.
Die Ermittlungen führten zudem zu weiteren Aufklärungen: Neben den Sachbeschädigungen konnten drei Verbrechen nach dem Verbotsgesetz, zwei Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz sowie ein Diebstahl aufgeklärt werden. Die Ermittlungen erstreckte sich nicht nur auf ganz Österreich, sondern reichten bis nach Berlin (Deutschland).
Die Hauptschadensobjekte waren Lärmschutzwände, Brücken und andere öffentliche Anlagen entlang der Autobahnen.
Sachbeschädigungen durch Graffiti, besonders an Lärmschutzwänden und öffentlichen Anlagen, werden von der Autobahnpolizei konsequent verfolgt und zur Anzeige gebracht. Die Entfernung der Graffitis verursacht erhebliche Kosten und ist oftmals mit großem Aufwand verbunden. Die Täter müssen neben strafrechtlichen Folgen auch mit hohen Schadenersatzforderungen im Zivilverfahren rechnen.
Die Autobahnpolizei Dornbirn appelliert an die Bevölkerung, Hinweise auf Vandalismus oder Täteraktivitäten zu melden, um weiteren Schaden zu verhindern.