In Rumänien haben Tierschutz Austria und die Organisation VetsActive jetzt ein großes Kastrationsprojekt auf die Beine gestellt. In der Stadt Satu Mare im Norden des Landes konnten in nur wenigen Tagen insgesamt 297 Hunde und Katzen kastriert werden. Das Ziel dabei ist klar: Tierleid soll langfristig verhindert und die unkontrollierte Vermehrung von Straßenhunden und Streunerkatzen soll eingedämmt werden.
„Kastrationen sind nachhaltiger Tierschutz. Sie verhindern weiteres Leid, bevor es überhaupt entsteht“Stephan ScheidlTierheimleiter, Tierschutz Austria
Tierschutz Austria setzt mit dem Projekt "Tierliebe grenzenlos" ein starkes Zeichen für nachhaltigen Tierschutz. Gerade in vielen Regionen Osteuropas sei die Zahl der Straßenhunde und Streunerkatzen enorm hoch. Solche Projekte helfen direkt vor Ort.
Wie bereits in den Vorjahren kam wieder die mobile Tierklinik von Tierschutz Austria zum Einsatz, die in rund eineinhalb Stunden komplett startklar ist. Trotz der guten Ausstattung bleibt das Projekt auf Spenden angewiesen. Als nächster wichtiger Schritt soll ein Sauerstoffkonzentrator angeschafft werden, damit die Tiere während Operationen noch besser beatmet werden können.
Seit 2022 unterstützt Tierschutz Austria das Projekt in Rumänien. Der aktuelle Einsatz war mit 15 Teilnehmern der bisher größte. Besonders stolz ist das Team darauf, dass erstmals auch zwei Lehrlinge von Tierschutz Austria mit dabei waren. "Es war beeindruckend, zu sehen, mit welchem Engagement unser Team gearbeitet hat. Dass nun auch junge Menschen aktiv bei internationalen Tierschutzprojekten mitwirken, ist ein starkes Zeichen", so Scheidl abschließend.