Feuer wütet seit 4 Tagen

Gift-Regen nach Drohnenangriff auf russische Raffinerie

Nach einem Drohnenangriff auf eine russische Raffinerie warnt die Region Krasnodar vor giftigem Regen und erhöhten Schadstoffwerten.
Newsdesk Heute
23.04.2026, 15:11
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Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Raffinerie im Südwesten Russlands haben die Behörden vor Ort vor giftigem Regen gewarnt. In der Raffinerie in der Stadt Tuapse brennt es bereits seit vier Tagen, wie die Behörden in der Region Krasnodar am Donnerstag mitteilten.

Vier Öltanks stehen dort in Flammen. Die Konzentration giftiger Partikel in der Luft ist laut den Behörden "zwei bis drei Mal über den zulässigen Grenzwerten". Der Regen habe "eine schwarze Schicht auf Oberflächen" hinterlassen.

Ukrainische Vergeltung

Die Bewohner der Küstenstadt werden daher gebeten, die Fenster geschlossen zu halten und Aktivitäten im Freien möglichst zu vermeiden. In sozialen Netzwerken tauchten Aufnahmen auf, die dichte schwarze Rauchwolken über Tuapse, Ölverschmutzungen im Meer und an den Stränden zeigen.

Auch streunende Katzen und Straßenhunde mit schwarzen Flecken im Fell sind zu sehen. Ob diese Aufnahmen echt sind, konnte bisher nicht bestätigt werden.

Russland greift im Zuge seiner seit mehr als vier Jahren andauernden Offensive in der Ukraine regelmäßig die Energieinfrastruktur des Nachbarlandes an. Als Antwort darauf führt die Ukraine immer wieder Drohnenangriffe auf Ziele in Russland durch. In letzter Zeit hat Kiew dabei verstärkt Ölanlagen ins Visier genommen.

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