"Schärfste Verurteilung"

Drohne trifft Wohnhaus in EU-Land – Kanzler ist empört

Bundeskanzler Stocker und Außenministerin Meinl-Reisinger verurteilen den russischen Drohnentreffer eines rumänischen Wohnblocks scharf.
Newsdesk Heute
29.05.2026, 10:03
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Nach dem Absturz einer russischen Drohne in ein Wohnhaus in Rumänien, bei dem zwei Menschen verletzt wurden, hat das Land den russischen Botschafter einbestellt. "Wir werden offiziell mitteilen, welche Folgen diese Verantwortungslosigkeit seitens der Russischen Föderation für die diplomatischen Beziehungen zwischen unseren Ländern haben wird sowie die nächsten Schritte auf europäischer Ebene bezüglich der Sanktionspakete", sagte Rumäniens Außenministerin Oana Toiu am Freitag im Onlinedienst X.

In der Nacht auf Freitag hatte eine russische Drohne ein Wohnhaus im EU- und Nato-Land Rumänien getroffen. Zwei Menschen wurden dabei laut Verteidigungsministerium in Bukarest verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich während russischer Drohnenangriffe "auf zivile Ziele und Infrastruktureinrichtungen in der Ukraine nahe der Flussgrenze zu Rumänien". Das rumänische Außenministerium warf Russland eine "schwerwiegende und unverantwortliche Eskalation" vor.

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Kanzler ist empört

Ähnlich klingen die Reaktionen der österreichischen Regierung. "Der russische Drohnenangriff auf Wohnhäuser in Rumänien ist eine weitere gefährliche Eskalation und absolut verabscheuungswürdig – ich verurteile ihn in den schärfsten möglichen Worten!", postet Bundeskanzler Christian Stocker.

"Wir stehen in voller Solidarität zu unseren Freunden und Partnern in Rumänien und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung. Wir unterstützen voll und ganz die gemeinsamen europäischen Bemühungen, unsere Widerstandsfähigkeit und Verteidigungsfähigkeiten gegen die Bedrohung durch Drohnenangriffe zu stärken."

"Lässt Europa enger zusammenrücken"

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger verurteilt den Drohnenangriff ebenso auf das Schärfste. Rumänien habe Österreichs volle Solidarität. "Militärisch und wirtschaftlich steht Russland enorm unter Druck. Die Antwort darauf sind Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung und der Versuch, die Menschen in Europa zu verunsichern. Aber Europa lässt sich nicht einschüchtern. Jeder neue Angriff lässt Europa nur enger zusammenrücken."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 29.05.2026, 14:40, 29.05.2026, 10:03
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