Der Europa League-Frust ist verdaut! Die Wiener Austria feierte in der 16. Bundesliga-Runde einen klaren 3:0-Auswärtserfolg beim Wolfsberger AC. Dabei hatten die spielerisch überlegenen Veilchen jedoch Glück, dass die vermeintliche WAC-Führung in der ersten Spielhälfte wegen Abseits nicht anerkannt wurde.
Der -Runde einen klaren 3:0-Auswärtserfolg beim Wolfsberger AC. Dabei hatten die spielerisch überlegenen Veilchen jedoch Glück, dass die vermeintliche WAC-Führung in der ersten Spielhälfte wegen Abseits nicht anerkannt wurde.
Im Duell mit den Lavanttalern überraschte Austria-Coach Thorsten Fink mit seiner Aufstellung. Denn anstatt zu rotieren, wollte der Deutsche die gleiche Aufstellung wie gegen Astra Giurgiu aufs Feld schicken. Einzig die Verletzung von Jens Stryger Larsen beim Aufwärmen verhinderte Finks Plan. Felipe Pires musste aus rechter Außenverteidiger aushelfen.
Das tat dem Spiel der Veilchen gut. Die Wiener traten in der Anfangsphase gewohnt spielbestimmend auf, drückten die Kärntner tief in die eigene Hälfte. Nach einem von Grünwald abgelenkten Tajouri-Nachschuss vergab Lukas Rotpuller die Chance auf seinen zweiten Treffer in drei Tagen (17.). Doch in der 36. Minute führte der erste gute Angriff der Wolfsberger gleich zum vermeintlichen Führungstreffer. Einen Abpraller nach Nutz-Lattenkracher drückte Wernitznig über die Linie. Doch Referee Heiß entschied fälschlicherweise auf Abseits.
Führung nach dem Seitenwechsel
Die Antwort der Austria ließ jedoch etwas auf sich warten. ein Kayode-Kopfball aus aussichtsreicher Position, den der Nigerianer klar am Tor vorbeiköpfte, blieb die einzige Aktion in der ersten Spielhälfte. Doch der nächste Austria-Abschluss brachte die Veilchen in Front. In der 56. Minute nützte Ismael Tajouri den Platz rund um den Strafraum, setzte zum Solo an und traf ins lange Eck.
Keine zwei Minuten nach dem Führungstreffer vergab WAC-Spezialist Grünwald aus der Drehung. Doch die Lavanttaler fanden immer besser in die Partie. Ein Sanogo-Schuss (60.) sorgte noch für wenig Gefahr, doch vier Minuten später köpfte Wernitznig hauchdünn drüber. In der 73. Minute musste Austria-Keeper Hadzikic einen Jacobo-Abschluss entschärfen.
Keine drei Minuten später sorgte Lucas Venuto für die Vorentscheidung. Der Brasilianer vollendete einen sehenswerten-Austria-Angriff zum 2:0. Nach Tajouri-Lochpass brachte Grünwald den idealen Stanglpass, den Venuto in die Marschen schob (76.). Die Lavanttaler versuchten in der Folge, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch Prosenik scheiterte mit zwei Kopfbällen an Hadzikic (81., 84.). Stattdessen legte Kevin Friesenbichler im Konter das 3:0 nach. netzte nach Tajouri-Zuspiel aus kurzer Distan ein (94.).
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