3:1 in Unterzahl! Rapid träumt von Europa League

Rapid hat Steaua Bukarest im Heimspiel mit 3:1 niedergerungen. Damit haben die Grün-Weißen eine gute Ausgangsposition für das Play-off-Rückspiel.
Rapid Wien darf von der Gruppenphase der Europa League träumen. Vor 19.300 Fans im Allianz Stadion siegten die Grün-Weißen mit 3:1 gegen Steaua Bukarest. Christoph Knasmüllner (4.), Mario Sonnleitner (40.) und Stefan Schwab (49.) trafen für die Hütteldorfer.

Trainer Goran Djuricin vertraute der selben Mannschaft, die auch Slovan Bratislava mit 4:0 nach Hause geschickt hat und er sah auch gleich einen couragierten Beginn seiner Grün-Weißen. Die Hütteldorfer starteten bissig und schnappten mit einem Konter gleich zu. Marvin Potzmann eröffnete das Spiel mit einem herrlichen Pass zu Thomas Murg. Der setzte "Mr. Europacup" Christoph Knasmüllner perfekt ein, der 26-Jährige erzielte sein viertes Tor in der laufen Qualifikation – 1:0 für Rapid in der vierten Minute.

Starker Strebinger



CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die frühe Rapid-Führung weckte auch Steaua auf, die Rumänen kamen immer stärker auf, in der 19. Minute musste Richard Strebinger bei einem scharfen Volley mit einer Glanzparade retten.

Die nächsten Minuten gehörten dann Deni Alar, der Neuzugang scheiterte drei Mal denkbar knapp am 2:0. Zunächst parierte Tormann Christian Balagradean bei einem tollen Schussversuch, bei einem schönen Kopfball wäre der Keeper geschlagen gewesen, aber die Kugel segelte knapp am Tor vorbei. Auch die dritte Großchance (37.) wollte nicht rein, wieder scheiterte der Steirer im Strafraum am Goalie.

Sonnleitner zum 2:0

So musste es ein Routinier richten: Bei einem Eckball stieg Abwehrchef Mario Sonnleitner hoch und köpfte zum verdienten 2:0 (40.) ein. Damit ging es auch in die Pause. Davor sorgten noch die Rapid-Ultras für Wirbel, sie forderten lautstark den Rauswurf von Trainer Djuricin.

Nach Wiederanpfiff legten die Rumänen los wie die Feuerwehr. Der eingewechselte Florinel Coman tauchte nach nur wenigen Sekunden vor Strebinger auf, da konnte der Rapid-Goalie noch eingreifen. Eine Minute später leistete sich Mateo Barac einen bösen Stellungsfehler, Harlem Gnohere brauchte nur noch zum 2:1 einschieben (47.).

Blitz-Antwort und das große Zittern

Aber auch Bukarest leistete sich einen entscheidenden Schnitzer, Tormann Balagradean sah einen Schwab-Schuss zu spät, plötzlich stand es in der 49. Minute wieder 3:1 für die Grün-Weißen. Sicherheit gab die Zwei-Tore-Führung den Hütteldorfern aber nicht.

Immer wieder brannte es lichterloh im eigenen Strafraum, Strebinger hielt seinen Kasten – wenn auch sehr glücklich, weil Coman die Latte in der Schlussminute traf – bis zum Schlusspfiff dicht. Die letzten Minuten musste Rapid ohne Veton Berisha auskommen, er sah nach einem taktischen Foul Gelb-Rot (84.).

Es blieb beim 3:1-Sieg der Grün-Weißen, die sich damit eine gute Basis für das Rückspiel in Bukarest geschaffen haben. Am nächsten Donnerstag steigt die Entscheidung in Rumänien.



(Heute Sport)

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