3 Gründe, wieso er NICHT Weltmeister wird

Nur ein Punkt trennt Sebastian Vettel vom WM-Titel. Somit reicht ihm beim Grand Prix von Japan am Sonntag ein zehnter Platz, um jüngster Doppelweltmeister in der Formel-1-Geschichte zu werden. Wir fanden dennoch drei Gründe, wieso die Titelentscheidung vertagt werden könnte.

Zugegeben, die Wahrscheinlichkeit, dass am Sonntag in der Red-Bull-Box die Sektkorken knallen, ist sicher größer als die auf lange Gesichter. Doch auch den größten Piloten passieren mitunter Missgeschicke. Beendet Sebastian Vettel das Rennen in Japan als Elfter oder schlechter, wird die WM-Entscheidung vertagt. Wie groß die Chancen darauf sind, erfahren Sie hier:

Technik-Harakiri (Wahrscheinlichkeit 5 %):

Ein Motorplatzer oder anderes technisches Gebrechen kann immer passieren. Nur ist der RB7 das zuverlässigste Auto im Starterfeld. Bis auf den selbstverschuldeten Ausfall des Teamkollegen Mark Webber in Monza kamen die "Bullen" 2011 immer in den Punkterängen ins Ziel. Vettels letzter Ausfall aufgrund technischer Probleme geschah 2010 beim Grand Prix von Südkorea.

Blackout (Wahrscheinlichkeit 15 %):

Suzuka ist eine der schwierigsten Pisten im gesamten WM-Kalender. Aufgrund des Layouts ist diese Strecke wie geschaffen für Red Bull, Vettel gewann zudem die letzten beiden Japan-Rennen. Voraussichtlich wird der Deutsche wieder vorne allen davon fahren. Bei dieser Überlegenheit einmal die Aufmerksamkeit zu verlieren, weil man an die WM-Feierlichkeiten im Ziel denkt, könnte zu einem Ausfall führen. Gegenargument: Vettel blieb zuletzt 2010 in Belgien selbstverschuldet ohne Punkte, nach einer Kollision samt Durchfahrtsstrafe wurde er nur 15.

Kamikaze-Piloten (Wahrscheinlichkeit 20 %):

Diese sind die größte Gefahr für Vettel. Der Deutsche sollte besonders aufpassen, wenn Lewis Hamilton in der Nähe ist. Der Brite steht in dieser Saison komplett neben sich - kassierte wegen seiner Fahrweise in dieser Saison bereits fünf Durchfahrts- bzw. Zeitstrafen. Zuletzt kostete er Felipe Massa in Singapur nach einem Rammstoß eine gute Platzierung. In Suzuka gibt es ein Sondertreffen der Piloten mit Renndirektor Charlie Whiting, um über die Causa zu debattieren.

Ebenfalls eine Gefahr könnte Hamiltons großes Vorbild Michael Schumacher sein. Auch der Rekordweltmeister . Webber könnte ebenfalls gefährlich werden. Der Teamkollege fuhr bislang nur hinterher. Doch sollte er wider erwarten in Suzuka das schnellere Auto haben, sollte ihm Vettel wohl besser seinen ersten Saisonsieg gönnen.

Markus Miksch

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