Ein lauter Knall weckte Familie Schmid aus Langau in der Gemeinde Gaming (Scheibbs) um 04:40 Uhr auf. Zuerst dachte das Paar, dass ein Auto ins Haus gefahren wäre. Doch als sie nachschauten, trauten sie ihren Augen nicht. Ein rund drei Tonnen schwerer Felsblock lag auf der Terrasse.
"Wir konnten es gar nicht glauben. Vor allem wie viel Glück wir hatten. Denn ein paar Meter weiter stand unser Haus und der Brocken wäre genau im Schlafzimmer gelandet", teilt Gerhard Schmid "Heute" mit. Der riesige Felsbrocken hatte sich 150 Meter oberhalb vom Hang unter einem umgestürzten Baum gelöst. Regen, Schnee, Frost und Erosion dürften die Auslöser gewesen sein. "Wir hoffen, dass so etwas nicht noch einmal passiert", sagt Schmid. Aber ausschließen kann er es nicht.
Denn laut seinen Infos soll sich ein ähnlicher Vorfall im Jahr 1978 beim Nachbarhaus ereignet haben. Hier soll ein Felsbrocken eine über ein Meter dicke Steinmauer durchschlagen haben.