Ski-Star

30 Operationen – jetzt gibt Olympia-Hoffnung Comeback

Nina Ortlieb feiert ihr Comeback. Nach der bereits 30. Operation will es die Speed-Spezialistin im Weltcup erneut wissen.
Sport Heute
11.12.2025, 11:34
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Ist Nina Ortlieb fit, zählt sie nicht nur zu den schnellsten Speed-Damen im ÖSV – sie ist Siegläuferin und absolute Medaillen-Hoffnung für die Olympischen Spiele. Allzu oft wurde die Vorarlbergerin aber von schwersten Verletzungen und harten Rückschlägen ausgebremst. So auch vergangene Saison.

Jetzt steht die Tochter von Ex-Ski-Star Patrick Ortlieb vor dem neuerlichen Comeback.

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Die schauerlichen Zahlen? Ortlieb kämpfte sich von ihrer mittlerweile 30. verletzungsbedingten Operation zurück. Die letzte Zwangspause erfolgte nach dem Schien- und Wadenbeinbruch im vergangenen Jänner. Zuvor hatte sie verfrüht ihr Comeback nach dem vorhergehenden Schien- und Wadenbeinbruch desselben Beins im Dezember 2023 gegeben.

Im ersten Abfahrts-Training der Saison hatte die 29-Jährige nur 1,33 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Lindsey Vonn. Dem "Kurier" sagt sie: "Ich stehe endlich schmerzfrei am Start und schleppe keine Sorgen mit mir mit."

Nina Ortlieb und Alpindirektor Christian Mitter.
Gepa
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Brisant: Ortlieb sagt, sie sei im Vorjahr unter Schmerzen gestartet. Der erneute Bruch habe ihr rückblickend geholfen: "Letztes Jahr war ich auf der Piste oft Passagier, jetzt kann ich viel mehr agieren und auch richtig reagieren."

Ihre Erwartungen vom Olympia-Winter wolle sie so klein wie möglich halten – chancenlos sei sie aber nicht.

Die lange Verletzungs-Historie von Ortlieb

Kaum ein Körperteil blieb bislang verschont:

  • Zwei Kreuzbandrisse, Innenband-, Meniskus- und Patellasehnenriss
  • zwei Mal Schien- und Wadenbein gebrochen
  • Schambein, Becken und Rippen gebrochen
  • Trümmerbruch im Oberarm, Schulterluxation mit Knochentransplantation
  • mehrere Handbrüche
  • Verletzungen am Sprunggelenk
  • Brüche der Nase

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