Täuschend ähnlich

3.000 € von der "ÖGK" – Achtung vor dieser Falle!

Eine vermeintliche Auszahlung der ÖGK sorgt derzeit für Aufsehen. Betrüger versprechen per E-Mail fast 3.000 Euro – doch dahinter steckt eine Falle.
Newsdesk Heute
31.08.2026, 22:54
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Eine unerwartete Finanzspritze von exakt 2.998 Euro – mit diesem Versprechen versuchen Cyberkriminelle derzeit, Österreicher in die Falle zu locken. Die Nachricht sieht aus, als würde sie direkt von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) stammen.

Wie die "Krone" am Sonntagfrüh über die aktuelle Betrugsmasche berichtete, sollen Empfänger angeblich ihre Bankverbindung im Portal "Meine ÖGK" aktualisieren, damit eine bereits genehmigte Auszahlung überwiesen werden könne. Doch von der Gesundheitskasse stammt die Nachricht nicht.

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Fake-Mail täuschend ähnlich

Wer dem Link in der E-Mail folgt, landet auf einer professionell gestalteten Fake-Seite. Logo, Farben und Aufbau orientieren sich stark am echten ÖGK-Auftritt. Selbst Links zu offiziellen Seiten werden teilweise eingebaut, um bei den Opfern Vertrauen zu schaffen.

Nach einer Analyse der Faktencheck-Plattform Mimikama werden zunächst persönliche Angaben abgefragt. Anschließend sollen Nutzer ihre Bank auswählen und sich vermeintlich über ihr Online-Banking anmelden. Genau hier wird es gefährlich: Benutzername und Passwort landen bei den Betrügern.

Täter melden sich bei Online-Banking an

Besonders perfide ist der nächste Schritt. Während das Opfer glaubt, lediglich sein Konto für die Auszahlung zu bestätigen, können die Täter die gestohlenen Zugangsdaten parallel verwenden, um sich tatsächlich beim Online-Banking anzumelden.

Danach kann eine echte Überweisung vorbereitet werden. Das Opfer bekommt anschließend möglicherweise eine TAN-Abfrage oder eine Freigabe in der Banking-App angezeigt. Wer diese bestätigt, autorisiert im schlimmsten Fall selbst die Überweisung an die Kriminellen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird dabei also nicht technisch ausgehebelt – die Betrüger bringen ihre Opfer vielmehr dazu, die Zahlung selbst freizugeben.

So erkennst du Betrug

Ein entscheidendes Warnsignal: Für eine Überweisung auf das eigene Konto muss sich niemand in seinem Online-Banking anmelden. Die ÖGK fordert ihre Versicherten auch nicht über derartige Links in E-Mails dazu auf.

Mimikama weist zudem darauf hin, dass die echte Gesundheitskasse unter "oegk.at" beziehungsweise ihr Serviceportal unter "meine.oegk.at" erreichbar ist. Abweichende Internetadressen sollten sofort misstrauisch machen.

Wer bereits Banking-Daten auf der gefälschten Seite eingegeben hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren und den Zugang sperren lassen. Wurde zusätzlich eine TAN oder eine Zahlung in der Banking-App bestätigt, sollte sofort versucht werden, die Überweisung zu stoppen beziehungsweise zurückzuholen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 31.08.2026, 22:54