ÖVP fordert "Strategie"

32 Grad im Kreißsaal – Hitzealarm in Wiener Spital

Die Hitzebelastung in den Spitälern sorgt für scharfe Kritik der Wiener Volkspartei. Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec fordert eine Strategie.
Wien Heute
29.06.2026, 12:30
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Wien erlebt die nächste Hitzewelle – und ausgerechnet in einem Wiener Krankenhaus sollen am vergangenen Wochenende Temperaturen geherrscht haben, die viele fassungslos machen: Im Kreißsaal der Klinik Hietzing wurden laut Wiener Volkspartei 32 Grad gemessen, im Eingangsbereich sogar mehr als 40 Grad.

Für die Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Ingrid Korosec, ist die Situation untragbar. "Wer krank ist oder gerade ein Kind zur Welt bringt, hat ein Recht auf erträgliche Temperaturen – und nicht auf einen Hitzeschock", so Korosec eingangs und weiter: "Derzeit sind nur vier der zahlreichen Bettenstationen der Klinik Donaustadt überhaupt klimatisiert. Das ist zu wenig."

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ÖVP fordert Strategie

Die ÖVP-Politikerin warnt davor, die zunehmenden Hitzewellen weiterhin nur kurzfristig zu bekämpfen. Stattdessen brauche es eine umfassende Strategie, um Wiens Spitäler fit für steigende Temperaturen zu machen.

Dafür brauche es ein ganzes Bündel an Maßnahmen: "Konsequente Beschattung, funktionierende Außenjalousien und Sonnensegel sind oft schon mit wenig Aufwand rasch umsetzbar. Mittelfristig gehören aber auch spitalstaugliche Klimaanlagen mit medizinischen Schwebstofffiltern und der Ausbau der Fernkälte dazu."

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