Hoher Energieverbrauch

32m² – Trotzdem muss Arbeitslose 1.331,65€ zurückzahlen

Eine Wienerin weiß derzeit nicht mehr weiter. Seit geraumer Zeit findet sie keine Arbeit. Jetzt muss sie auch noch eine hohe Energierechnung stemmen.

Stefan Pscheider
32m² – Trotzdem muss Arbeitslose 1.331,65€ zurückzahlen
Mit dieser hohen Rechnung hat eine arbeitssuchende Wienerin nicht gerechnet. Sie weiß derzeit nicht, wie sie die hohe Summe stemmen soll.
Leserreporter

Für Anita (Name von der Redaktion geändert) endet das Jahr 2023 nicht optimal. Laut der Jahresabrechnung der Wien Energie muss sie insgesamt 1.331,65 Euro nachzahlen. "Dabei ist meine Wohnung doch nur 32 m² groß! Das kann doch gar nicht wahr sein?", ärgert sich die Wienerin im "Heute"-Talk.

Wienerin völlig verzweifelt

Für die 48-Jährige läuft es momentan ohnehin nicht gut: "Ich bin derzeit leider arbeitslos und lebe von 980 Euro. Und jetzt soll ich auch noch diese hohe Summe bewältigen?", sorgt sich die Wienerin. Sie kontaktierte bereits das Energieunternehmen, doch die Antwort stimmte die Wienerin nicht glücklich: Es liege kein Fehler vor, die ausgeschriebene Summe müsse bezahlt werden.

"Heute" kontaktierte Wien Energie und konnte in Erfahrung bringen, dass die Abrechnung einen Teil der Kosten vom Vorjahr miteinschließt: "Die Kundin hat 2022 leider nicht ablesen lassen. Das bedeutet, dass bei der Abrechnung 2023 nicht nur die Wärme von 2022/23 sondern auch ein Großteil des Verbrauchs von der Heizperiode 2021/2022 nachverrechnet werden musste."

"Sehr hoher Verbrauch"

Zudem hätte Anita laut Wien Energie einen sehr hohen Verbrauch, der 2023 noch weiter nach oben ging: "Sie verbraucht etwa dreimal so viel Wärme wie die durchschnittliche Wohnung in diesem Haus". Warum der Verbrauch so hoch ist, weiß das Unternehmen nicht.

"Wir bieten der Kundin aber gerne eine kostenlose, technische Überprüfung und eine Beratung an. Gerne werden wir sie nächste Woche kontaktieren und mit ihr erneut über eine Zahlungsvereinbarung und individuelle Lösung sprechen. Es ist in unserem Interesse, sie hier bestmöglich zu unterstützen", versichert Wien Energie.

Mit diesen Tipps Energie sparen:

Einen Grad weniger heizen spart sechs Prozent Energie. Wichtig ist auch, Fenster nicht bei laufender Heizung gekippt halten, sondern Stoßlüften. Vorhänge oder große Möbelstücke vor Heizungen entfernen.

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