Zwei Tore, zwei Assists. Hofmann erneut überragend: Wir haben viel Qualität, es schaut sehr gut aus für uns. Schock für Gartler: Stürmer mit Bänderriss im rechten Knie außer Gefecht. Pacult: Das ist eine Tragödie
Zwei Tore, zwei Assists - Hofmann erneut überragend: Wir haben viel Qualität, es schaut sehr gut aus für uns
Schock für Gartler: Stürmer mit Bänderriss im rechten Knie außer Gefecht - Pacult: Das ist eine Tragödie
Starker Auftritt von Rapid zum Abschluss der 28. Bundesliga-Runde. Ohne das Super-Sturmduo Maierhofer (gesperrt) und Hoffer (verletzt) sowie Abräumer Heikkinen (krank) feierten die Hütteldorfer einen 4:2-Heimerfolg über Austria Kärnten und verkürzten damit den Abstand zu Tabellenführer Salzburg wieder auf fünf Punkte. Wermutstropfen: Der von Coach Peter Pacult begnadigte Rene Gartler erlitt gleich in seiner ersten Aktion nach drei Minuten einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie und wird den Wienern mehrere Monate fehlen.
Aber auch durch den Ausfall eines weiteren Stürmers war Rapid vor dem Tor brandgefährlich. Vor allem Steffen Hofmann: In Minute elf traf der Kapitän per Freistoß zum 1:0. Nach dem Ausgleich durch Sand (15.) erzielte er per - allerdings umstrittenem - Foulelfmeter das wichtige 2:1 (18.). Als Kavlak kurz darauf mit einem fulminanten Weitschuss auf 3:1 erhöhte (25.), war die Partie entschieden. In Hälfte zwei scorten nur noch die Kärntner: Pusztai mit einem Eigentor (70.) und Chiquino zum 4:2-Endstand. Wir sind eine große Einheit, können dadurch auch Ausfälle besser verkraften, sagte Pacult, der mit Gartler litt: Das ist eine Tragödie. Ich hoffe, es ist nichts allzu Schlimmes.
Von Klaus Pfeiffer