Die Serie von sieben ungeschlagenen Spielen in Folder ist für die Wiener Austria bei der SV Ried gerissen. Die Elf von Thorsten Fink mühte sich mit der aggressiven Spielweise und dem hohen Pressing der Innviertler und hatte bei drei Latten-Krachern Pech. Die Rieder präsentierte sich als kaltschnäuziger.
Die Serie von sieben ungeschlagenen Spielen in Folder ist für die gerissen. Die Elf von Thorsten Fink mühte sich mit der aggressiven Spielweise und dem hohen Pressing der Innviertler und hatte bei drei Latten-Krachern Pech. Die Rieder präsentierte sich als kaltschnäuziger.
Bei den Veilchen ersetzten Thomas Salamon und Marco Meilinger die angeschlagenen Philipp Zulechner und Christoph Martschinko. Die Rider Wikinger nahmen nur eine personelle Veränderung vor. Paul Gludovatz brachte Jung-Papa Thomas Murg auf der linken Flanke.
Nach abwartenden ersten Minuten gingen die Gastgeber im Innviertel gleich in Front. Den ersten Angriff schloss Gernot Trauner präzise nach einer Maßflanke von Oliver Kragl an die zweite Stange zur 1:0-Führung ab (7.). Postwendend sorgten die Veilchen in einer munteren Anfangsphase für den Ausgleichstreffer. Eine von Murg zu kurz abgewehrte Ecke nahm Roi Kehat aus gut 20 Metern volley und netzte zum 1:1 ein.
Tore und Bengalen in Ried
Wiederum nur vier Minuten später gingen die Innviertler erneut in Front. Bei einem Traumpass von Gernot Trauner mit dem Außenrist stand die Veilchen-Abwehr zu hoch, Thomas Murg startete ideal ins Loch und ließ Hadzikic keine Chance. Unmittelbar danach Referee Alexander Harkam holte beide Teams für vier Minuten in die Kabine, ehe das Spiel wieder angepfiffen wurde.
Kaum hatte Referee Harkam wieder angepfiffen, rückte der Unparteiische erneut in den Mittelpunkt. Veilchen-Stürmer Lary Kayode ging im Strafraum nach einem Tackling von Thomas Reifeltshammer zu Boden, Harkam zeigte auf den Punkt. Eine harte Entscheidung, denn ein eindeutiges Foul war kaum auszumachen. Die Chance vom Elfmeterpunkt ließ sich Austria-Ersatzkapitän Alexander Gorgon nicht entgehen (22.).
Effiziente Rieder trafen
Keine zehn Minuten später gab es Elfmeter auf der Gegenseite. Richard Windbichler beging ein unnötiges Foul an der Strafraumgrenze gegen Florian Hart. Den fälligen Strafstoß versenkte Dieter Elsneg eiskalt zum 3:2 (31.). Erst gegen Ende des ersten Durchgangs kamen die Wiener besser in Schwung und hatten gleich zwei Mal Pech. Abschlusse von Lukas Rotpuller aus 16 Metern (35.)= und Alex Gorgon aus einem direkten Freistoß (41.) klatschten nur an die Querlatte.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Austrianer besser ins Spiel, fanden in der 52. Minute die nächste Großchance vor. Nach Gorgon-Kopfball knallte Roi Kehat den Abpraller wieder nur an die Querlatte. Zum dritten Mal! Im Gegenzug setzte Dieter Elsneg den freien Murg ein, der zum zweiten Mal Hadzikic bezwang (54.). Danach hatten die Rieder alles im Griff, die Veilchen wurden kaum gefährlich.
Es dauerte bis zur 69. Minute, bis Alexander Gorgon nach Kehat-Vorlage frei vor Ried-Keeper Gebauer auftauchte, den Schupfer aber um Zentimeter am langen Eck vorbeisetzte. Bis zur Schlussphase kontrollierten die Rieder den Gegner, ließen kaum Chancen zu und hätten in der Nachspielzeit durch Clemens Walch, der völlig frei drüberschoss, den fünften Treffer nachlegen müssen. Die Veilchen kassierten in Ried die erste Niederlage seit sieben Liga-Spielen in Folge.
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