Der FC Lustenau bleibt der Lieblingsgegner der Vienna. Die Döblinger feierten am Freitagabend in der zweiten Runde der Ersten Fußball-Liga nach 0:1-Pausenrückstand noch einen verdienten 4:2-Heimerfolg über die Vorarlberger. WAC/St. Andrä bleibt mit einem 1:0 gegen Grödig Tabellenführer.
Vor 2.100 Zuschauern war in der ersten Hälfte Lustenau die spielerisch bessere Mannschaft und ging in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Florian Zellhofer, der nach Freitag-Flanke per Kopf zur Stelle war, nicht unverdient in Führung.
Vienna dominiert Hälfte zwei
Freitag hatte zwar zunächst eine Chance aufs 2:0, scheiterte aber an Schlussmann Traby (49.). Im Gegenzug fiel dann bereits der Ausgleich durch einen Distanzschuss des Serben Marjan Markovic, danach spielte nur noch die Vienna. Rapid-Kooperationsspieler Konstantin Kerschbauer erzielte nach Kröpfl-Vorarbeit die Führung, Markovic erhöhte mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze auf 3:1, sah im Anschluss aber wegen übertriebenen Torjubels Gelb-Rot.
Doch auch mit nur zehn Mann stürmte die Vienna weiter, Torjäger Rade Djokic besorgte nach Mair-Pass das 4:1. Christoph Freitag betrieb mit seinem Treffer im Finish noch Ergebniskosmetik für die Lustenauer.
Wolfsberg bleibt dank Elfer vorne
Austria Lustenau feierte einen 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen Aufsteiger Blau-Weiß Linz, ist damit hinter Tabellenführer WAC/St. Andrä der einzige Club mit dem möglichen Maximum von sechs Punkten. Das entscheidende Tor für die Vorarlberger erzielte vor 4.00 Zuschauern im Reichshofstadion Murat Cetinkaya bereits in der 12. Spielminute.
WAC/.St.Andrä besiegte Grödig nach einer insgesamt schwachen Partie mit 1:0 durch ein Elfmetertor in der 90. Minute.
LASK-Sieg vor Derby
LASK Linz hat ein Elfmeter-Tor und einen Treffer in der Nachspielzeit benötigt, um gegen SKN St. Pölten seinen ersten Erfolg einzufahren. Der Bundesliga-Absteiger war wie schon zum Auftakt beim FC Lustenau (1:1) klar überlegen, vermochte diesmal aber 92 Minuten lang keine der zahlreichen Chancen aus dem Spiel zu verwerten.
Hannes Aigner ließ die meisten dieser Möglichkeiten aus, er verwertete aber auch den Penalty (52.) zum 2:0 (0:0)-Erfolg im eigenen Stadion. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Leonhard Kaufmann (93.)
Am Montag kommt es in Linz zum Duell des LASK mit Aufsteiger BW Linz.