4:3! Salzburger "Bullen" krönen sich in Wien zum Mei...

Bild: GEPA pictures/ Philipp Brem

Red Bull Salzburg hat sich im vierten Spiel der "Best of Seven"-Finalserie bei den Vienna Capitals zum Meister gekrönt. Die "Bullen" entschieden alle vier Begegnungen im EBEL-Finale für sich und schickten die Caps mit einem Sweep in den Urlaub. Im gesamten Play-Off 2015 verlor der Meister nur eine Begegnung, steht als würdiger Titelträger fest.

Red Bull Salzburg hat sich im vierten Spiel der "Best of Seven"-Finalserie bei den Vienna Capitals zum Meister gekrönt. Die "Bullen" entschieden alle vier Begegnungen im EBEL-Finale für sich und schickten die Caps mit einem Sweep in den Urlaub. Im gesamten Play-Off 2015 verlor der Meister nur eine Begegnung, steht als würdiger Titelträger fest.

Für die Vienna Capitals begann das vierte Fina-Duell mit den "Bullen" ganz nach Maß. Von Anfang an präsentierten sich die Boni-Cracks bissig, ließen durch Fischer in der dritten Minute die große Chance zur Führung aus. Im zweiten Powerplay der Caps war der Puck dann aber im Netz. In der neunten Minute schaltete Jonathan Ferland bei einem Abpraller am Schnellsten und schob zur Führung ein. Doch drei Minuten später glichen die Gäste aus. Thomas Raffl traf mit einem Distanzschuss zum 1:1. Mazz Zaba war dabei die Sicht verstellt.

Danach übernahmen die Salzburger das Kommando, drängten die Caps tief ins eigene Drittel. Doch entgegen dem Spielverlauf gingen die Wiener erneut in Führung. In der 19. Minute schaltete erneut ein Caps-Stürmer bei einem Abpraller schneller. Chris Foucault kam an den Puck, verzögerte geschickt und traf zur neuerlichen Führung. Im zweiten Drittel wurde die Gangart härter, die Linie der Referees aber auch kleinlicher. 

Caps legten nach

Bei einem 4:3-Überzahlspiel gelang den Capitals in der 25. Minute der dritte Treffer. Sylvester feuerte Richtung Tor, Raphael Rotter fälschte gekonnt ab. Nach dem neuerlichen Treffer blieben die Gastgeber das aktivere Team. Erneut feuerte Sylvester auf das "Bullen"-Tor, diesmal fälschte Nödl gefährlich ab, doch Salzburg-Keeper Gracnar war diesmal zur Stelle (33.). In die beste Phase der Gastgeber hinein fiel der kuriose Anschlusstreffer der roten Bullen. Daniel Welsers Schuss wurde in der 37. Minute von Carsson unhaltbar abgelenkt.

Der dritte Abschnitt begann gleich mit einem Paukenschlag. Es war keine Minute im Schlussabschnitt gespielt, als "Bullen"-Stürmer Duncan nur die Stange traf. Doch in der 45. Minute war der Puck dann im Netz. Dank einer fünfminütigen Strafe gegen Peter kamen die Gäste zu vielen Torchancen. Kyle Beach staubte in der 45. Minute zum 3:3-Ausgleich ab. Und keine drei Minuten später war das Spiel endgültig gedreht. Die Caps mussten weiter in Unterzahl agieren, Trattnig feuert auf das Tor der Caps und Terling fälschte unhaltbar via Innenstange ab.  

Danach wurde die Partie erneut hart geführt. Auch ein Versäumnis der kleinich pfeifenden Referees. Auch das Publikum in der mit 7.000 Fans ausverkauften Albert Schultz-Halle sorgte für eine Stimmung wie in einem Hexenkessel. Doch in der Schlussphase war gegen die bärenstarken "Bullen" kein Kraut mehr gewachsen. Die Salzburger sicherten sich mit einem "Sweep" in der Finalserie den fünften Titel der Vereinsgeschichte.

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