4:3! Wr. Sportklub ringt Austria Amateure nieder

Bild: Christian Hofer (FOTObyHOFER)
Der Wiener Sportklub hat sich zum Abschluss der 6. Ostliga-Runde in einer packenden Partie gegen die Austria Amateure mit 4:3 durchgesetzt. Die knapp 800 Zuschauer in der Generali Arena kamen voll auf ihre Kosten und sahen einen Schlagabtausch der Extraklasse mit sieben Toren. Mit dem Sieg arbeiteten sich die Dornbacher auf Rang vier vor.
 

Mit einem 3:3 am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison gegen die Austria Amateure fixierte der Wiener Sportklub den Klassenerhalt in der Ostliga. Im ersten Duell der neuen Saison setzte sich die Jusits-Elf gegen die Jungveilchen mit 4:3 durch. In einer spannenden Partie gingen aber die Hausherren in der Generali Arena mit 1:0 in Führung. Marko Kvasina verwertete in der 12. Minute sicher einen Strafstoß nach einem Leibchen-Zupfer von Jank. 

Vom Gegentreffer wach gerüttelt drehten die Hernalser so richtig auf. Ein Doppelpack von Yunes de Leon (21., 42) brachte die Gäste in Führung, ehe Alexander Frank nur wenige Sekunden nach dem Verlusttreffer den Ausgleich fixierte. Nach der Pause ging das ausgeglichene, flotte Spiel munter weiter. In Minute 55 brachte erneut Marko Kvasina die Austria Amateure in Front. 

Sportklub-Doppelschlag bringt den Sieg

Coach Kurt Jusits bewies bei den Wechseln ein gutes Händchen. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung glich Alexander Kostic zum 3:3 aus (69.). Keine zwei Minuten später erzielte Lukas Grill den Siegtreffer für die Gäste. Die letzten 20 Minuten konnten die Amateure nicht mehr entscheidend gefährlich werden. 

Mit dem Sieg klettern die Dornbacher auf den vierten Tabellenplatz. liegen mit elf Zählern nach sechs Runden nur noch vier Punkte hinter der Spitze. 

"Können kein normales Spiel spielen"

Nach der Partie war Sportklub-Coach Kurt Jusits von einer nervenaufreibenden Begegnung gezeichnet: "Wir können kein normales Spiel spielen! Ich hätte gerne, dass wir staubig 2:0 gewinnen, doch das geht einfach nicht. Für die Zuschauer ist das nett anzusehen aber auf der Betreuerbank stirbt man tausend Tode."

Vor allem die Defensivleistung stieß dem WSK-Coach sauer auf: "Die vielen Gegentreffer stören mich extrem. Noch gestern haben wir eine Taktik-Schulung gemacht und das Besprochene nicht umgesetzt, so den ersten Gegentreffer bekommen. Es waren einige Male diese Fehler, wir müssen hinten einfach mehr sprechen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass wir ohne gelernten Innenverteidiger gespielt haben."
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