Selbstfaller Nummer zwei: Nachdem die Capitals schon die erste Chance auf den Finaleinzug fahrlässig vergeben hatten, scheiterten die Wiener erneut. Und wie:Mit einer 4:1-Führung im Rücken und in Überzahl kassierten sie gegen die Linzer Black Wings drei Gegentore, verloren am Ende 4:6. In der Best-of-seven-Halbfinalserie steht es jetzt nur noch 3:2.
Unglaublich: Statt ausgeruht dem ersten Finalspiel am kommenden Donnerstag entgegenzublicken, müssen die Caps jetzt wieder zittern. Dabei starteten sie in der Schultz-Halle wie aus der Pistole geschossen. Bouchard scorte in Minute drei das 1:0. Nach dem Ausgleich durch Mayr (6.) stellte Lebeau (18., 20.) noch im ersten Drittel auf 3:1. Gleich nach Wiederbeginn erhöhte Rotter auf 4:1 (21.) - die Linzer waren stehend k.o. Bis ihnen die Caps den Weg zurück ebneten. Nach dem 2:4 durch Mayr (28.) kassierten die Cracks von Coach Kevin Gaudet innerhalb von vier Minuten drei Tore in Unterzahl - lagen plötzlich 4:5 zurück. Iberer gelang sogar noch das 4:6 (45.).
Danach ging bei den Capitals nichts mehr. Sogar zwei 5:3-Überzahlspiele blieben ungenützt. Bitter, aber jetzt müssen wir eben am Sonntag in Linz den Sack zumachen, sagte Gaudet, der etwas Kritik an Goalie Cassivi übte.