Bereits seit einigen Tagen erregte ein Riesenhai die Aufmerksamkeit von Schaulustigen am beliebten dänischen Strand von Ålbæk. Das beinahe fünf Meter lange Haiweibchen wirkt zwar bedrohlich, ist für den Menschen aber ungefährlich.
Der Riesenhai ernährt sich nämlich von Plankton und kleinsten Organismen aus dem Meerwasser. Ob er danach in der Küstennähe suchte, ist unklar. Warum genau das junge Tier so nahe ans Ufer schwamm, könne man nicht sagen. Am Samstag war der rund 400 Kilogramm schwere Hai jedenfalls tot.
Das Tier wurde von Mitarbeitern des Nordsøen Oceanariums gesichert und abtransportiert. Die Wissenschaftler untersuchten Haut, Organe, Magen und Darm des Meeresbewohners. Auch Gewebeproben wurden entnommen. So wollte man die Todesursache feststellen.
Nach den Analysen stehen die Forscher jedoch vor einem Rätsel, berichtet die "Krone". Demnach sei der Hai gesund gewesen. Es habe auch keine Anzeichen eines Hungertodes gegeben. Schwere Verletzungen seien ebenfalls nicht festgestellt worden. Nun sollen weitere Untersuchungen folgen.