Samuel Adeniran (10., 27.), Moses Usor (17.) und Christoph Lang (57.) sorgten für den deutlichen Sieg im Auftaktspiel der dritten Bundesliga-Runde gegen den Rivalen aus Ried. Allerdings war Coach Kühbauer trotz des Siegs, der neun Punkte und der soliden Tordifferenz von 9:1 alles andere als zufrieden mit dem Spiel seiner Elf.
"Mit dem Resultat bin ich absolut zufrieden. Aber wir haben nicht gut begonnen, sind dann aber zurückgekommen,", blickte der Linzer Meistermacher bei "Sky" auf die schnelle Führung der Gäste aus dem Innviertel durch Pape Sissoko in der achten Minute. Es war der erste Gegentreffer im dritten Ligaspiel. "Man darf solche Fehler nicht machen. Wenn man nicht ab der ersten Minute da ist, dann kann das passieren. Wichtig war aber, dass die Jungs verstanden haben: So werden wir keinen Gegner schlagen. Vielleicht war es der Dosenöffner, um zu sehen, dass der Gegner nicht gekommen ist, um sich abschlachten zu lassen", ergänzte Kühbauer.
Kühbauer analysierte das Spiel vor allem deshalb so kritisch, weil am Mittwoch das Hinspiel im Play-off zur Champions League gegen Celtic Glasgow auf dem Programm steht. "Ohne, dass ich Ried jetzt schlechtreden will: Aber da brauchen wir eine weitaus bessere Leistung. Celtic ist nicht mit Ried vergleichbar", hob der Linzer Coach mahnend den Finger. "Internationale Spiele sind auf einem höheren Niveau. Da musst du noch mehr leisten. Wir wollen härter sein, besser verteidigen und versuchen, es nach vorne besser auszuspielen", so Kühbauer weiter.
Kritik musste dann auch Neuzugang Robert Ljubicic einstecken. Der hatte nämlich für ein unnötig hartes Foul an Jonas Mayer beim Stand von 4:1 für die Stahlstädter Rot gesehen (74.). "Es schaut nicht schön aus. Er wird selbst wissen, dass es die falsche Reaktion war", meinte der Linzer Erfolgstrainer nüchtern.
Positiv ist hingegen, dass laut Kühbauer die beiden angeschlagen ausgetauschten Sascha Horvath und Samuel Adeniran nicht ernsthaft verletzt sein dürften. "Das sind Vorsichtsmaßnahmen", so der LASK-Coach.