Wetterprognose für Österreich

42 Grad! Höllen-Hitze noch schlimmer als bisher gedacht

Eine Hitzewelle hat das Land fest im Griff. Nun spitzt sich die Lage weiter zu: Im Osten könnten in den kommenden Tagen über 40 Grad erreicht werden.
Newsdesk Heute
27.06.2026, 15:27
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Eine Höllen-Hitze hat Österreich seit Tagen fest im Griff – und die neuesten Berechnungen mehrerer Wettermodelle lassen die Lage nun noch dramatischer erscheinen. Für das östliche Flachland wurden die Prognosen erneut nach oben korrigiert. An einzelnen Wetterstationen könnten sogar an drei Tagen in Folge Höchstwerte von 40 Grad oder mehr gemessen werden.

Nach aktueller Einschätzung könnten unter anderem Bad Deutsch-Altenburg, Hohenau an der March und Wien-Stammersdorf bereits am Samstag die 40-Grad-Marke erreichen oder knapp überschreiten, wie "Tauernwetter.at" berichtet.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Am Sonntag soll die Hitze ihren Höhepunkt erreichen. Für die betroffenen Regionen werden Höchsttemperaturen von bis zu 42 Grad erwartet. Auch am Montag dürfte die extreme Belastung anhalten. In denselben Gebieten werden erneut Temperaturen von knapp über 40 Grad prognostiziert.

Sollten sich diese Berechnungen bestätigen, wäre eine derart lang anhaltende Phase mit Temperaturen in dieser Höhe für Österreich beispiellos.

Die Prognose im Detail

Der Samstag verläuft häufig strahlend sonnig, lediglich im westlichen Bergland bilden sich ab Mittag Quellwolken und in weiterer Folge vom Tiroler Alpenhauptkamm ausgehend lokale Hitzegewitter. Sehr verbreitet sind diese immer noch nicht, fallen aber kräftig aus. Im Osten weht schwacher bis mäßiger Südostwind und vor allem dort wird es noch etwas heißer, die Temperaturen klettern auf 33 bis 39 Grad.

Am Sonntag hält das ungetrübt sonnige Wetter im Osten und Südosten an, im Westen ziehen Wolken und ab Mittag erste Schauer durch. Am Nachmittag nimmt vom Arlberg bis in die Tauernregion und die westliche Obersteiermark die Gewitterneigung zu, dabei besteht Unwettergefahr mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Abseits davon weht mäßiger Südwest-, im Osten Südostwind. Mit 31 bis 40 Grad erreicht die Hitze im Osten ihren Höhepunkt, im Westen beginnt sie sich abzuschwächen.

Der Montag startet von Vorarlberg bis ins Innviertel mit einzelnen Schauern und Gewittern, welche sich zunächst an der Alpennordseite ostwärts ausbreiten. Am Nachmittag und Abend kommen sie vereinzelt auch in den lange sonnigen Osten und Süden voran, dabei besteht erhebliche Unwettergefahr. Mit den Gewittern frischt kräftiger Westwind mit Sturmböen auf. In der Westhälfte kühlt es mit 24 bis 30 Grad etwas ab, während die Hitze im Osten und Südosten mit bis zu 40 Grad anhält.

Am Dienstag ziehen an der Alpennordseite in der Früh einzelne Schauer und Gewitter durch, am Vormittag lässt sich vorübergehend die Sonne blicken. Nachfolgend nimmt die Gewitter- und auch Unwettergefahr aber markant zu. Häufig sonnig bleibt es von Osttirol bis ins Südburgenland sowie im östlichen Flachland, am Nachmittag und Abend sind aber auch dort einzelne und dann heftige Gewitter nicht ganz auszuschließen. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 37 Grad, heiß bleibt es im Südosten.

{title && {title} } red, {title && {title} } 27.06.2026, 15:27
Jetzt E-Paper lesen