5:3 - Rapid siegt glücklich aber verdient

In einem spannenden Spiel glichen die Kapfenberger zwei Mal nach Rückstand aus, mussten aber in der Nachspielzeit zwei Rapid-Tore im Hanappi-Stadion einstecken.
Österreichs Rekordmeister hat seine geringen Titelchancen gewahrt. Der SV Kapfenberg wurde erst in der Nachspielzeit besiegt, nachdem der Neunte der Bundesliga bereits 2:0 zurücklag.

Somit verkürzte Rapid den Rückstand auf Tabellenführer Salzburg auf drei Punkte. Der Titelverteidiger muss allerdings erst heute gegen Aufsteiger Wr. Neustadt ran und könnte somit drei Runden vor Ende der Meisterschaft den Vorsprung wieder auf sechs Punkte ausbauen.

Die Tore für Rapid, die nun seit elf Spielen ungeschlagen ist, erzielten Nikica Jelavic (20., 57.) und Branko Boskovic (41.,92.) im Doppelpack sowie Kapitän Steffen Hofmann (95.). Für die Steirer waren Markus Felfernig (45.) und Deni Alar (51., 67.) erfolgreich.

Rapid zu leichtsinnig
Die Hütteldorfer machten zwar das Spiel und gingen mit 2:0 in Führung, verwerteten dann aber ihre zahlreichen Großchancen nicht. Nach der alten Fußballerweisheit "Tore die man vorne nicht schießt, bekommt man hinten" kassierten die Grün-Weißen nicht nur den Ausgleich, sondern mussten nach neuerlicher Führung auch noch das 3:3 hinnehmen.

Erst in der Nachspielzeit gelang das erlösende 4:3, Steffen Hofmann erhöhte sogar noch durch einen Kontor zum 5:3 in der 95. Minute. Der Rapid-Regisseur hält damit schon bei 18 Saisontoren und ebenso vielen Assists.
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