Haferflocken wirken auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders aufregend. Doch das unterschätzte Getreide hat es in sich: Es steckt voller Nährstoffe und kann den Körper nachhaltig positiv beeinflussen.
Wer sich angewöhnt, jeden Morgen eine Portion Haferflocken zu essen, wird schon nach kurzer Zeit spürbare Veränderungen bemerken - von besserer Verdauung bis hin zu weniger Heißhunger.
Wie chip.de berichtet, gibt es fünf gute Gründe, warum sich das tägliche Haferflockenfrühstück lohnt. Und der erste beginnt schon beim Zusammenstellen der Schüssel.
Was soll in die Müsli-Schüssel? Früchte, Nüsse, Schokolade oder doch etwas Herzhaftes? Erlaubt ist, was schmeckt. In der süßen Variante passen Beeren, geriebener Apfel und etwas Ahornsirup hervorragend dazu. Aber auch herzhaft mit Hüttenkäse und Tomaten überzeugen die Flocken. So lernt man, intuitiv zu essen und befriedigt Gelüste, bevor sie zum Heißhunger werden.
Eine Portion Haferflocken von rund 50 Gramm enthält 5 Gramm Eiweiß und 5 Gramm Ballaststoffe - bei nur 170 Kalorien. Beim Aufkochen mit Milch oder Wasser quellen sie zusätzlich auf. Zusammen mit Naturjoghurt und frischen Früchten entsteht ein Frühstück, das bis mittags sättigt, ohne das Kalorienkonto zu sprengen.
Wer täglich Haferflocken frühstückt, gewöhnt sich schnell daran und freut sich schon abends auf den Start in den nächsten Tag. Der Gang zum Bäcker, wo süße Teilchen und ungesunde Snacks locken, wird immer seltener. Wenn es morgens schnell gehen muss, sind Overnight Oats die perfekte Alternative: Einfach abends die Flocken mit Joghurt und Früchten ansetzen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Dank des hohen Ballaststoffanteils regen Haferflocken die Verdauung an und kurbeln den Stoffwechsel an. Besonders warmes Porridge wärmt von innen und sorgt für ein angenehm sättigendes Gefühl. Durch das regelmäßige Frühstück kommt die Verdauung in einen gesunden Rhythmus, was Blähbauch und Verstopfungen vorbeugt. Hafer enthält zudem Beta-Glucan, eine lösliche Faser, die die Darmflora unterstützen kann.
Wer einen Monat lang jeden Morgen mit Haferflocken startet, wird merken: Croissants und Bagels können mit abwechslungsreichen Porridge-Bowls kaum mithalten. Das heißt aber nicht, dass am Wochenende nicht auch klassisch aufgetischt werden darf. Eine ausgewogene Ernährung soll schließlich genug Abwechslung bieten.