50.000 Fans bei Nightrace in Schladming!

Bild: GEPA pictures/ Patrick Leuk
Die Slalom-Feiertage im alpinen Ski-Weltcup der Herren gehen weiter. Nur 51 Stunden nach dem Ende des Showdowns vor 21.000 Zuschauern auf dem Kitzbüheler Ganslernhang wird am Dienstag (17.45 und 20.45 Uhr) auf der Schladminger Planai das "Nightrace" angepfiffen. Die steirischen Veranstalter erwarten bei der 18. Auflage des Flutlicht-Spektakels bis zu 50.000 Fans.
Die Slalom-Feiertage im alpinen Ski-Weltcup der Herren gehen weiter. Nur 51 Stunden nach dem Ende des Showdowns vor 21.000 Zuschauern auf dem Kitzbüheler Ganslernhang wird am Dienstag () auf der Schladminger Planai das "Nightrace" angepfiffen. Die steirischen Veranstalter erwarten bei der 18. Auflage des Flutlicht-Spektakels bis zu 50.000 Fans.

"Jetzt geht's wirklich Schlag auf Schlag", sagte , der nach Kitzbühel leicht angeschlagen war, vor dem letzten Rennen vor der WM in den USA.

Heftiger Schneefall

Polizeieinsatzleiter Herbert Brandstätter beruhigte Dienstagmittag: "Die Pkw-Parkflächen werden wie geplant zur Verfügung stehen." Für den Notfall gebe es noch einen Plan B. Zudem seien die Winterdienste vermehrt im Einsatz. Dennoch riet der Bezirkspolizeikommandant von Liezen zur Anreise per Zug. Es gebe 4.000 Pkw- und 400 Bus-Parkplätze, die auch bei Neuschnee genutzt werden können. Bei Problemen wegen des Schnees würden Pkw bereits früher von der B320, der Ennstalbundesstraße, zu anderen Parkplätzen abgeleitet. Dann werden Shuttle-Busse eingesetzt.

Die ÖBB führen Sonderzüge ab Graz und Linz, Zusatzzüge nach Radstadt, Bischofshofen, Schwarzach St. Veit und Salzburg sowie Eventbusse aus Liezen, Gröbming und Stainach. Auf den Straßen ist der Winterdienst mit einem verstärkten Aufgebot im Einsatz, um Schnee von den Fahrbahnen zu räumen sowie Splitt und Salz zu streuen.

"Mr. Planai" kehrt heim

Der aktuelle Leader im Slalom-Weltcup möchte so wie sein Landsmann Fritz Dopfer für den ersten Sieg eines Deutschen in einem Weltcup-Bewerb in Schladming seit 1990 (Armin Bittner) sorgen. Die Schladming-Bilanz der ÖSV-Slalom-Herren liest sich deutlich eindrucksvoller. In den bisher 17 Nachtslaloms gab es zehn Mal einen rot-weiß-roten Sieger.

Außer Manfred Pranger, der im vergangenen Frühjahr seine Karriere beendete, sind alle bisherigen ÖSV-Gewinner dabei: Benjamin Raich ist der "Mr. Planai" und mit vier Siegen Schladminger Rekordchampion, auch Reinfried Herbst und Mario Matt (jeweils zwei Siege) und Hirscher (ein Sieg) haben bereits gewonnen.

Hirscher fährt nicht mehr wie mit 18 Jahren

Hirscher hat im Weltcup-Thriller gegen den Norweger Kjetil Jansrud aktuell 162 Punkte Vorsprung. In Kitz hat der Salzburger mit zwei zweiten Plätzen in der Kombination und im Slalom abgeräumt.

Für Schladming hat Hirscher vor allem einen Wunsch: "Eine eisige Piste." Nicht nur um seine Siegchance beim "Nightrace" zu steigern. Denn Hirscher stellt sich in Schladming der sogenannten "Ö3-Wecker-Challenge". Dabei werden zehn Ö3-Hörer Mittwochfrüh versuchen, nicht mehr als 20 Sekunden Rückstand auf Hirschers Zeit im zweiten Durchgang aufzureißen.

Spannend wird es auch im Duell der ÖSV-Youngsters. Michael Matt und Marco Schwarz haben in Schladming die letzte Chance, um sich für die USA aufzudrängen und den fünften Startplatz im WM-Slalom zu erobern. Den endgültigen Kader für die WM wird der ÖSV am Mittwoch bekannt geben.

APA
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