Ausgerechnet am ersten Tag nach den Weihnachtsferien kamen viele Pendler in Wien und Niederösterreich am Mittwoch (7.1.) teilweise viel zu spät zur Arbeit oder in die Schule. Eine defekte Weiche legte laut ÖBB den Zugverkehr zwischen Wien-Meidling bzw. Westbahnhof und Tullnerfeld lahm.
Es kam teilweise bis zu langen Verspätungen – eine Leserin saß kurz vor 9 Uhr in einem Zug der Westbahn Richtung St. Pölten fest. "Der Zug stand im Tunnel, wir sind dann nach 45 Minuten nach Hütteldorf zurück gefahren", so die Leserin.
"Von Hütteldorf sind wir dann nach kurzer Wartezeit regulär nach St. Pölten gefahren." Insgesamt hatte der Zug 53 Minuten Verspätung. Mehrere Züge wurden wegen der Weichenstörung Mittwochvormittag über die alte Westbahnstrecke umgeleitet – dort müssen die Züge langsamer fahren, was für den Zeitverlust sorgte.
Die Fahrgäste nahmen es gelassen. "Das Personal der Westbahn war sehr freundlich und bemüht", so die betroffene Leserin. Mittlerweile ist die Störung behoben, die Züge fahren angeblich wieder normal auf der Westbahnstrecke.