Auf der Bahnhofstoilette am Franz-Jonas-Platz in Wien-Floridsdorf wurde eine 33-Jährige am Dienstag brutal ausgeraubt. Wie die Landespolizeidirektion Wien in einer Aussendung mitteilt, kam es gegen 8.30 Uhr zu dem Vorfall.
Zu dieser Zeit soll sich das spätere Opfer gemeinsam mit einem Bekannten im Bereich der WC-Anlage aufgehalten haben. Ihren Angaben zufolge wollte sie dort eine Tablette ihrer ärztlich verschriebenen Substitutionsmittel einnehmen. Als sie die restlichen Tabletten nicht an ihren Bekannten aushändigen wollte, wurde dieser aggressiv.
Er soll mehrmals mit den Fäusten auf die Frau eingeschlagen haben. Als die Frau zu Boden fiel, soll er ihren Kopf erfasst haben und diesen mehrmals gegen den Boden geschlagen haben. In weiterer Folge soll der Mann die restlichen Tabletten an sich genommen haben und anschließend geflüchtet sein.
Den einschreitenden Beamten gelang es, den Flüchtenden namentlich auszuforschen. Er konnte schließlich vor seiner Wohnhausanlage in der Donaustadt angetroffen werden. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 28-jährigen Österreicher.
Er wurde festgenommen und zur Anzeige gebracht. Die 33-Jährige wurde von der Berufsrettung Wien erstversorgt und mit mehreren Rissquetschwunden, einer Gehirnerschütterung und einer Beschädigung an einem Backenzahn in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Wien Außenstelle Nord.