Energie und Geld sparen

6 Tipps: So lüftest du im Herbst richtig

Der Herbst ist da und damit die Heizsaison. Mit diesen sechs einfachen Tipps lüftest du richtig und sparst dabei ordentlich Heizkosten.
24.10.2026, 07:15
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Sobald die Temperaturen sinken, drehen wir wieder die Heizung auf. Doch falsches Lüften kann nicht nur ins Geld gehen, sondern auch Schimmelbildung begünstigen. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich beides vermeiden.

Manchmal ist der Herbst golden und warm, manchmal aber auch grau und kalt. Die wechselnden Temperaturen machen das richtige Lüften zu einer kleinen Wissenschaft.

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Utopia.de hat mit Experten gesprochen und verrät die besten Tipps. Der wichtigste Rat: "Wenn wir im Herbst Feuchtigkeit aus der Wohnung nach draußen bringen wollen, müssen wir länger lüften."

1. Stoßlüften statt gekippten Fenstern

Dauerhaft gekippte Fenster sind ein echter Energiefresser. Beim Stoßlüften werden die Fenster für einige Minuten ganz geöffnet - so wird die Luft komplett ausgetauscht, ohne dass Wände und Möbel auskühlen. Das spart bis zu 30 Prozent Energie.

2. Je kühler draußen, desto öfter lüften

Klingt paradox, ist aber logisch: Je kälter es draußen ist, desto trockener ist die Außenluft. Das bedeutet, sie kann mehr Feuchtigkeit aus der Wohnung aufnehmen. "Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden", erklärt Experte Martin Brandis.

3. Beim Lüften die Heizung abdrehen

Während des Lüftens sollte die Heizung immer heruntergedreht werden. Sonst heizt du buchstäblich zum Fenster hinaus. Nach dem Lüften einfach wieder aufdrehen.

4. Luftfeuchtigkeit im Blick behalten

Ein Hygrometer hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Wer nur ein Gerät besitzt, sollte es im Wohnzimmer aufstellen - nicht im Bad oder in der Küche.

5. Räume nicht auskühlen lassen

"Wenn es kalt ist, ist die Gefahr groß, dass man die Heizenergie durchs Lüften quasi rauswirft", warnt Experte Norbert Endres. Deshalb: Fenster nach dem Lüften wieder schließen und den Raum heizen. Sind die Wände einmal ausgekühlt, dauert es ewig, bis es wieder warm wird.

6. Optimale Raumtemperatur finden

Spätestens, wenn die Temperatur unter 16 Grad fällt, solltest du die Heizung aufdrehen. Gut zu wissen: Jeder Grad weniger spart bis zu sechs Prozent Energie. Mit dicken Pullovern und Wolldecken lässt sich auch bei 19 oder 20 Grad wohlige Wärme schaffen.

Fazit: Mit diesen einfachen Tipps kommst du gut durch die Heizsaison - ohne zu frieren und ohne dein Geld zum Fenster hinauszuheizen.

red, 24.10.2026, 07:15