Was sich im August 2025 in einem Einfamilienhaus in Leoben abgespielt haben soll, erschüttert ganz Österreich. Ein 64-Jähriger steht im Verdacht, seiner 61-jährigen Ehefrau mit einem Messer dutzende Stiche versetzt zu haben. Die Frau überlebte die Attacke nicht.
Die Ermittler sprechen von einem massiven Gewaltausbruch. Insgesamt 34 Mal soll der Mann zugestochen haben. "Insgesamt konnten 34 Stiche mit einem Messer festgestellt werden, das eine Klingenlänge von 20 Zentimetern hat. Das Opfer hat noch versucht, schwer verletzt zu flüchten, wurde aber noch einmal von hinten niedergestochen", schildert Andreas Riedler von der Staatsanwaltschaft Leoben gegenüber der "Kleinen Zeitung".
Durch die Attacke wurde die Brusthöhle der Frau geöffnet. "Sie hatte erhebliche Verletzungen an ihren inneren Organen, darunter dem Herzen, der Lunge und der Leber und ist aufgrund ihres massiven Blutverlusts verstorben", so Riedler weiter.
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Rat auf Draht: 147
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Polizei-Notruf: 133
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Der Angeklagte zeigt sich laut Staatsanwaltschaft geständig und räumt die Tat ein. Gleichzeitig gehen die Ermittler davon aus, dass der 64-Jährige an einer schweren und nachhaltigen psychischen Störung leidet.
Demnach soll er am Tattag unter maßgeblichem Einfluss dieser Erkrankung gehandelt haben und nicht zurechnungsfähig gewesen sein. "Es wird daher der Antrag auf Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum gestellt", erklärt Riedler der Tageszeitung.
Warum es zu der tödlichen Eskalation kam, ist bislang unklar. Ein konkretes Motiv für die Tat wurde nicht genannt. Der Prozess ist als Geschworenenverfahren angesetzt, vorerst ist nur ein Verhandlungstag geplant. Aufgrund der klaren Indizienlage und des Geständnisses wird laut "Kleine Zeitung" mit einem raschen Abschluss gerechnet.
Schon am Montagnachmittag oder -abend könnte feststehen, wie das Gericht über die Bluttat von Leoben entscheidet.