"7 vs. Wild" gehört zu den erfolgreichsten deutschen YouTube-Formaten im Bereich Outdoor-Survival. 2021 von Fritz Meinecke ins Leben gerufen, startete die Serie mit sieben YouTubern in den schwedischen Wäldern. Mittlerweile läuft bereits die fünfte Staffel – erstmals ohne den Gründer Meinecke.
Nun erhebt der YouTuber nykesname schwere Vorwürfe: Er unterstellt den Machern, die Kandidaten könnten heimlich Hinweise erhalten haben. "Da muss meiner Meinung nach zu hundert Prozent ein Tipp gekommen sein und somit ist es wirklich Zuschauer-Verarsche, weil es in der Folge nicht ersichtlich ist, dass die Teilnehmer einen Hinweis bekommen haben", sagt er.
Sieben Kandidaten mussten für zwei Wochen überleben und von Lager zu Lager ziehen, doch am dritten Tag verirrte sich die Gruppe im dichten Regenwald. Ein Notfall-Camp musste her, bevor Teile des Teams am nächsten Tag plötzlich zielstrebig den richtigen Weg fanden. nykesname zweifelt an diesem plötzlichen Erfolg: "Erst haben sie gar keinen Plan, wo sie langgehen müssen, scheitern in beiden Richtungen. Und plötzlich, ab einer bestimmten Stelle, ist sich die Gruppe hundertprozentig sicher, dass der Briefkasten nur im Norden sein kann."
Die Produktionsfirma Calivision Network weist die Vorwürfe entschieden zurück: "Die Produktion hat lange diskutiert, ob den Teilnehmern für diese Aktion aus Sicherheitsgründen ein zusätzliches großes GPS-Gerät mit großem Bildschirm zur Verfügung gestellt wird. Davon wurde dann aber abgesehen."
"Mehr Tipps, als die, die die Teilnehmer bereits hatten, hätten nichts gebracht. Weder die Zuschauer noch die Community wurden hier 'verarscht'", heißt es von Seiten der Produzenten gegenüber "Bild".