8:0! Unsere Superadler wie vom anderen Stern

Wolfgang Loitzl, Andi Kofler, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer deklassieren die Konkurrenz. ÖSV-Überflieger gewinnen alle acht Wertungssprünge, am Ende 72,1 Zähler Rekordvorsprung auf Deutschland.

Es war das wohl eindrucksvollste Gold in der olympischen Skisprunggeschichte. Wolfgang Loitzl, Andi Kofler, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer gewannen im olympischen Teamspringen alle acht Durchgänge - hatten am Ende unglaubliche 72,1 Punkte (oder 40 Meter) Vorsprung auf Silbermedaillengewinner Deutschland - Rekord! Die bisherige Bestmarke hatte Japan gehalten - 1998 gewannen die Hausherren in Nagano mit 35,6 Zählern Vorsprung. Gänsehaut, mega - das ist wirklich unbeschreiblich, jubelte Gregor Schlierenzauer. Unser Küken, mit Sprüngen von 140,5 und 146,5 Metern der überragende Mann des Tages, holte bei seiner ersten Olympia-Teilnahme sein erstes Gold.

Loitzl startet mit perfektem Sprung

Den Grundstein zum Triumph hatte Startspringer Wolfgang Loitzl gelegt. Mit 138 Metern wies Wuff die Konkurrenz gleich zu Beginn in die Schranken. Dieser Start war ganz wichtig - für mich und meine Kollegen. Danach ließen Andi Kofler (Es war so schön wie bei meiner ersten Goldmedaille), Thomas Morgenstern (Wir sind auf höchstem Niveau gesprungen) und natürlich Gregor Schlierenzauer nichts mehr anbrennen.

Detail: Seit 2005 haben Österreichs Springer bei Goßereignissen die sechste Goldmedaille in Folge geholt. Und ein Mann war immer dabei: Triple-Olympia-Sieger Thomas Morgenstern!

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