Der Verband NÖ Volkshochschulen und seine Mitgliedsvolkshochschulen haben nach dem einstimmigen Beschluss des Landesvorstands im März 2022 ein umfangreiches Deutschförderpaket für vertriebene Ukrainer auf Schiene gebracht "und auf diese Weise rasch und unkompliziert den Geflüchteten geholfen einen möglichst niederschwelligen und dezentralen Einstieg in die deutsche Sprache zu bekommen", heißt es in einer Aussendung.
Die ersten Kurse starteten bereits Mitte März und werden noch bis Ende des Sommersemesters 2022 andauern. Sie ermöglichen den Teilnehmern nicht nur das Erlernen der lateinischen Schrift und die grundlegenden Sprachkenntnisse für die Alltagskommunikation, sondern befähigen in weiterer Folge zur Teilnahme an ÖSD-zertifizierten VHS-Kursen.
Dank der Unterstützung des Verbandes NÖ Volkshochschulen, der selbst hauptsächlich aus Landesmittel NÖ subventioniert ist, konnten "unsere Mitgliedsvolkshochschulen an 26 Standorten in Niederösterreich 64 Deutschkurse für diese Zielgruppe organisieren. Seit März 2022 haben 833 Ukrainer*innen unsere geförderten Bildungsmaßnahmen in Anspruch genommen".
„Es freut uns, dass unter den Ukrainerinnen und Ukrainern ein großes Interesse an den VHS-Deutschkursen besteht. Wir sind sicher, dass das Erlernen unserer Landessprache nicht nur viele Türen öffnet, sondern bietet den Teilnehmer*innen zusätzlich neue Chancen, denn Deutsch ist der Schlüssel, damit Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zum Arbeitsmarkt und ihre Arbeit bei uns finden“, betonen unisono die Landesvorsitzenden des Verbandes NÖ VHS, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Bundesrat Karl Bader in der Aussendung.
Auch die VHS-Kursleiter loben das große Engagement, das die ukrainischen Teilnehmer in den Deutschkursen an den Tag legen, sie alle seien sehr konzentriert und hochmotiviert.