Die Hitzewelle beschert Wiens Freibädern heuer einen Besucheransturm. Seit dem Saisonstart im Mai wurden bereits rund 850.000 Gäste gezählt. Das sind laut Stadt Wien um 110.200 Besucher beziehungsweise 15 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Allein am vergangenen Wochenende suchten 163.000 Wiener Abkühlung in einem städtischen Freibad. Damit kamen an nur zwei Tagen mehr Menschen in die Bäder, als Salzburg Einwohner hat.
Für Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) erfüllen die städtischen Freibäder dabei eine wichtige Aufgabe: "Die Stadt Wien bietet zahlreiche Hitzeschutzangebote im öffentlichen Raum an. Dazu zählen 1.800 kostenfreie Trinkbrunnen, mehr als 1.000 schattige Parks und Grünräume und vor allem die Wiener Bäder, die mit ihrer sozialen Tarifgestaltung punkten. Deshalb arbeiten wir weiterhin konsequent am Erhalt unserer Bäder."
Mit dem Bädersommer 2026 gibt es auch einige Neuerungen. Im Gänsehäufel wurde für Dauerkartenbesitzer eine Fast Lane eingerichtet. Das Strandbad Alte Donau hat nun bis 20.30 Uhr geöffnet und damit länger als bisher.
Wer noch nicht schwimmen kann, hat außerdem die Möglichkeit, einen der noch verfügbaren Sommerschwimmkurse in den Hallenbädern zu besuchen.