Folgenschweres Missgeschick

Pilot will Selfie machen, crasht mit anderem Flugzeug

Ein südkoreanischer Jetpilot muss nach einem missglückten Fotomanöver eine hohe Geldstrafe zahlen. Der Schaden bleibt jedoch deutlich höher.
Newsdesk Heute
22.04.2026, 22:12
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Die Suche nach dem perfekten Foto ist einem südkoreanischen Kampfjet-Piloten ordentlich teuer gekommen. Weil er spektakuläre Aufnahmen von sich in der Luft wollte, krachte er mit seinem Jet gegen ein anderes Flugzeug. Dafür muss er jetzt 88 Millionen südkoreanische Won zahlen – das sind mehr als 50.000 Euro.

Laut einem Bericht eines Ausschusses vom Mittwoch hatte der Mann den Piloten des anderen Fliegers und noch einen Kollegen gebeten, ihn bei seinem letzten Flug vor einer Versetzung mit ihren Handys zu filmen. Bei fast 580 km/h zog er seinen Jet auf die Seite und kam dem anderen Flugzeug gefährlich nahe.

Dabei verschätzte er sich und streifte mit dem Leitwerk seines Hecks die Tragfläche des Kollegen. Zum Glück ist dabei niemandem etwas passiert. Der Schaden an den Maschinen beträgt aber mehr als eine halbe Million Euro.

Eigentlich hätte der Pilot, dessen Name nicht bekanntgegeben wurde, laut Verteidigungsministerium den gesamten Schaden zahlen sollen. Er wandte sich aber an den Rechnungsprüfungs- und Inspektionsausschuss. Der hat die Strafe dann auf zehn Prozent der Summe reduziert. In die Entscheidung floss ein, dass er seit 2010 die Flugzeuge immer sicher geflogen ist und auch andere Piloten schon Fotos während des Flugs gemacht haben.

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